Edeljoker Kara trifft spät! Kein Sieger im Wiener Derby
Die Veilchen gehen nach einem kapitalen Fehler in Führung, am Ende kommt Rapid dank eines Jokers aber nochmal zurück.
Kein Sieger im 349. Wiener Derby!
Der FK Austria Wien und der SK Rapid trennen sich in der 26. Runde der ADMIRAL Bundesliga in Wien-Favoriten mit einem 1:1.
Beide Teams starten mit angezogener Handbremse in die Partie. Rapid hat zwar deutlich mehr Ballbesitz, die Austria lauert im eigenen Stadion auf Kontersituationen.
Boateng nutzt den Patzer eiskalt
Die erste nennenswerte Offensivaktion haben auch die Gäste aus Hütteldorf. Bolla taucht vor Sahin-Radlinger auf, trifft die Kugel beim Abschluss aber nicht sauber und so kann Lee blocken (23.).
In einer Phase, in der Rapid das Spiel zunehmend in den Griff bekommt, gehen die Hausherren in Führung. Nach einem katastrophalen Rückpass von Amane taucht Boateng alleine vor Hedl auf und tunnelt den Rapid-Goalie zur Führung (34.). Für Boateng ist es der perfekte Einstand bei seinem Bundesliga-Startelfdebüt.
So geht es in einer chancenarmen ersten Hälfte mit einer knappen 1:0-Führung für die Veilchen in die Pause.
Top-Chancen Mangelware
Die erste Top-Chance nach Wiederbeginn haben die Violetten. Barry zieht vom Strafraumrand ab, schlenzt die Kugel aber nur an die Querlatte (53.).
In weiterer Folge sind es die Rapidler, die wieder mehr für das Spiel machen. Sahin-Radlinger kann sich nach einem Abschluss von Bolla aber auszeichnen (60.).
Die Austria hingegen sucht die Vorentscheidung. Nach einer Hereingabe von Ranftl verzieht Barry nur knapp (69.).
Der Joker sticht
In der Schlussphase nutzt Rapid dann eine kleine Unachtsamkeit der Veilchen in der Defensive aus: Bolla chippt den Ball in den Strafraum und der eingewechselte Kara drückt die Kugel mit dem Hinterkopf über die Linie (84.).
Die "Grün-Weißen" haben in den letzten Minuten dadurch das Momentum, verpassen es aber im letzten Drittel klar zu werden. So endet das Derby ohne Sieger. Ein Ergebnis, das beiden in der Tabelle wenig hilft. Rapid bleibt Dritter, die Austria Fünfter.