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Alexander Briedl
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Simon Seidl
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Ronivaldo
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Peter Kiedl
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Peter Kiedl
0:2 in Sieg verwandelt! Blau-Weiß gewinnt wildes OÖ-Derby
Die Linzer erwischen einen Horror-Start, eine Rote Karte gegen Ried ändert das Spiel aber komplett.
Ein ereignisreiches Oberösterreich-Derby in der 24. Runde der ADMIRAL Bundesliga zwischen Blau-Weiß Linz und der SV Ried endet mit einem 3:2-Erfolg der Heimmannschaft, die damit wieder Hoffnung im Abstiegskampf schöpft.
Die Rieder starten nach dem verlorenen Cup-Fight gegen den LASK unter der Woche, der in die Verlängerung ging, an sechs Positionen verändert, das wirkt sich aber überhaupt nicht negativ aus.
Gerade mal eine gute Minute ist gespielt, da trifft Blau-Weiß-Verteidiger Maier den Rieder Mayer am Fuß, es gibt Elfmeter. Kiedl tritt an und trifft mit einem Flachschuss platziert ins linke Eck, Mantl errät zwar die richtige Ecke, hat aber keine Chance (3.).
Rot ändert Spielverhältnisse
Die Linzer sind um eine Antwort bemüht, Maier ist nach einem Patzer von Rasner im Abschluss zu zögerlich, Reiter trifft eine Volley-Abnahme nicht richtig.
Effizienter zeigen sich die Rieder, auf eine feine Hereingabe von Rossdorfer folgt der perfekte Kontakt von Kiedl, der den Ball platziert im Tor unterbringt - Doppelpack (18.).
Blau-Weiß wirkt in der Folge etwas angeschlagen, kommt dann aber wieder ins Spiel zurück. Bajlicz hält Briedl in der 30. Minute als letzter Mann zurück, der Schiedsrichter entscheidet auf Rot und Elfmeter.
Doch der VAR schaltet sich ein, das Foul war knapp außerhalb des Sechzehners, daher wird der Elfmeter zurückgenommen, stattdessen gibt es einen Freistoß, der aber nichts einbringt.
Blau-Weiß dreht auf
Danach konzentriert sich Ried auf die Defensive, Blau-Weiß kommt durch Maier und Pasic zu guten Möglichkeiten, es fehlt aber die letzte Durchschlagskraft.
Nach der Pause können die Linzer aber ihre Angriffe druckvoller gestalten, es kommt über weite Strecken zu einem Powerplay, Ried läuft nur hinterher.
Briedl bringt Blau-Weiß in der 55. Minute heran, er trifft den Ball nach einer Ecke perfekt. Der Treffer beflügelt die Linzer weiter, man hat einen Eckball nach dem anderen, ein solcher wird dann auch mal genutzt: Pasic trifft mit dem Kopf zuerst nur die Latte, Seidl steht für den Abpraller aber richtig.
Ronivaldo mit dem Goldtor
Und die Linzer haben nicht genug und wollen den Sieg, das Eckenverhältnis spricht am Ende mit 12:0 für die Hausherren Bände. Zehn Minuten vor Schluss zeigt Schiedsrichter nach einem Foul von Mayer an Goiginger auf den Punkt, Ronivaldo übernimmt Verantwortung und versenkt den Strafstoß eiskalt im linken Kreuzeck (83.).
Weil Rieds Steurer in der siebten Minute der Nachspielzeit die einzige Chance der Gäste im zweiten Durchgang verpasst, bleibt es beim Erfolg für Blau-Weiß Linz, das damit den Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz auf vier Punkte verkürzt. Ried ist weiterhin Zweiter, mit einem Punkt Rückstand auf Altach und sieben Zählern vor den Linzern.