Rapid verspielt fixen Meistergruppen-Einzug in Altach
Die Hütteldorfer sind nach einem Tor von Andreas Weimann auf Kurs Meistergruppe. Ein später Gegentreffer lässt die Grün-Weißen um die Top 6 bangen.
Kein Sieger im Ländle!
Der SCR Altach und der SK Rapid trennen sich in der 21. Runde der ADMIRAL Bundesliga im Schnabelholz 1:1. In einer intensiven Schlussphase sind die Vorarlberger dem Sieg näher.
Die Partie startet von beiden Mannschaften verhalten. Rapid hat Vorteile im Ballbesitz, Altach versucht über Pressingmomente und Umschaltspiel für Gefahr zu sorgen.
VAR-Check
Erste Aufregung gibt es nach etwas mehr als einer Viertelstunde. Bei einem Eckball ringt Altach-Keeper Dejan Stojanovic Rapids Nikolaus Wurmbrand mit den Händen nieder. Schiedsrichter Christian-Petru Ciochirca wird daraufhin rausgebeten, er bleibt aber dabei: kein Elfmeter (18.).
In weiterer Folge gestaltet sich der klassische Abnutzungskampf. Die beste Chance auf einen Treffer haben die Hausherren. Nach einer Flanke von Yann Massombo ist Srdjan Hrstic im Zentrum völlig blank, sein Kopfball landet aber in den Armen von Niklas Hedl (24.). Am Ende geht es torlos in die Kabinen.
Weimann trifft
Zu Beginn der zweiten Hälfte presst Altach höher und ist dadurch besser im Spiel, das Tor erzielt aber Rapid. Ausgerechnet Leihgabe Moritz Oswald verschätzt sich und Startelfdebütant Daniel Nunoo bringt den Ball scharf zur Mitte. Dort steht Andreas Weimann und drückt die Kugel über die Linie (50.).
Die "Grün-Weißen" machen es in weiterer Folge gut und spielen weiter nach vorne. Altach kommt so kaum in Druckphasen und findet wenige Mittel. Auf der einen Seite köpft der eingewechselte Ousmane Diawara deutlich vorbei (80.), auf der anderen haut Bendeguz Bolla drüber (81.).
Altach kommt spät zurück
Altach gibt sich aber nicht auf und belohnt sich dafür kurz vor Schluss: Sandro Ingolitsch findet Massombo mit einer Maßflanke und der Franzose muss nur noch zum Ausgleich einköpfen (86.).
In einer hitzigen Schlussphase sieht dann auch noch der eingewechselte Jakob Schöller als letzter Mann nach VAR-Check Rot (90.), am Remis ändert es trotz Schlussoffensive der Hausherren nichts mehr.