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Sturm: Trainings-Fokus auf Defensivarbeit

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Der Wegfall der Doppelbelastung aus Meisterschaft und Europacup eröffnet Sturm Graz neue Möglichkeiten in der Trainingssteuerung.

"Diese Woche stand nicht Regeneration sondern Automatisation im Vordergrund", sagt Trainer Heiko Vogel am Donnerstag. "Es ist für jeden ersichtlich, dass wir zu viele Gegentore bekommen, deswegen haben wir unser Augenmerk auf die Defensive gelegt."

Die englischen Wochen bei Temperaturen jenseits der 30 Grad haben den "Blackies" jedenfalls Substanz gekostet.

"Wir werden am Samstag aber in sehr gutem Zustand sein, um aus Wolfsberg (Sa., ab 17 Uhr im LIVE-Ticker) etwas mitzunehmen" verspricht der Betreuer der Grazer, die bereits am Freitag nach Kärnten anreisen werden.

Unabhängig davon forderte Vogel maximalen Einsatz von seinem Team. "Mentalität braucht keine Anlaufzeit. Die muss immer da sein."

Vogel stellt klar: "Pfiffe sind legitim"

Gespalten zeigte sich der 42-Jährige was die Reaktionen der Anhängerschaft betrifft. "Wenn man nach Spielende Unzufriedenheit durch Pfiffe kundtut, ist das völlig legitim. Das ist das Instrument der Fans", zeigt der Deutsche Verständnis für Unmutsäußerungen der Fans im Stadion.

In sozialen Medien sei aber "von Einzelfällen" eine Grenze überschritten worden. "Das ist pervers. Ich wünsche meinem ärgsten Feind nicht solche Sachen. Das hat nirgendwo etwas zu suchen", sagt Vogel über Kommentare in sozialen Medien, die einzelnen Sturm-Akteuren Krankheit und Schlimmeres gewünscht hatten.

"Nachdem das von ganz Mutigen kommt, die sich in der Anonymität verstecken, hält sich mein Respekt vor diesen Menschen in Grenzen", so Vogel, der dem Thema nicht unnötig Bedeutung beimessen wollte.


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