Endstand
3:1
2:1 , 1:0
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Beichler mahnt: "Nicht in Leichtsinn verfallen!"

Der Steirer freut sich über die langsam in Salzburg wieder einkehrende Stabilität und fordert noch mehr von dieser ein. Der Titelkampf bleibt (noch) kein Thema:

Beichler mahnt: "Nicht in Leichtsinn verfallen!" Foto: © GEPA

Sowas hat es beim FC Red Bull Salzburg schon seit über fünf Monaten nicht mehr gegeben.

Die "Bullen" bezwingen die Wiener Austria am Mittwoch zum zweiten Mal hintereinander mit 3:1 (Spielbericht>>>) und feiern damit erstmals seit Anfang November 2025 zwei Pflichtspielsiege in Folge.

"Innerhalb von vier Tagen sechs Punkte zu holen, ist ein gutes Signal", pustet Daniel Beichler nach der Partie durch.

Gleichzeitig mahnt der Steirer: "Wir sollten aber nicht den Fehler machen und in irgendeinen Leichtsinn verfallen, sondern auch wissen, warum wir in diesen beiden Spielen sechs Punkte mitgenommen haben."

Schlüsselwort "Stabilität"

Die angesprochenen Gründe für den doppelten Sieg liegen zum einen an so defensiv fehleranfälligen wie offensiv ineffizienten "Veilchen", gleichzeitig aber auch an einer Salzburger Mannschaft, "die sehr viel investiert hat".

"Vor allem der Auftritt, das Engagement, das Umsetzen des Plans - da haben wir in den zwei Spielen eine ordentliche Stabilität gezeigt", freut sich Beichler. Gleichzeitig weiß er: "Aber wir haben noch eine Menge zu tun."

Dies betrifft nicht zuletzt den Aspekt, dass die "Bullen" trotz eines erneuten Traumstarts und einer anschließenden 2:0-Führung die Austria schon wieder beinahe ins Spiel zurückholten.

Schuster: "...dann ist es ein anderes Spiel"

"Wenn der Kopfball von Fischer Anfang der zweiten Hälfte reingeht, ist es ein anderes Spiel", ist sich Verteidiger Janik Schuster bewusst.

Die violette Drangphase war diesmal eine kürzere als noch am Sonntag am Verteilerkreis; ordentlich ins Wanken gerieten die Salzburger dennoch erneut.

"Wir haben noch nicht die Stabilität innerhalb eines Spiels, unsere beste Version über 90 Minuten durchzubringen", sagt Beichler dazu.

Intern im Trainerteam habe man sich die Aufgabe gestellt, "in Phasen, in denen der Gegner oben auf ist, noch stabiler zu wirken, noch stabiler wegzuverteidigen und noch stabiler im Ballbesitz zu sein. Wir tun gut daran, die Bodenhaftung nicht zu verlieren."

Beichler hat seinen Stamm gefunden

"Es gibt ein paar Spieler, die am Platz stehen müssen, damit wir stabile Leistungen zeigen."

Daniel Beichlers Erkenntnis nach zwei Monaten im Amt.

Um die gesuchte Stabilität weiterhin zu verbessern, hilft es Beichler freilich, endlich sowas wie eine Stammelf gefunden zu haben. Am Sonntag und am Mittwoch standen mit Ausnahme des im zweiten Spiel gesperrten Stefan Lainer, der durch Tim Trummer ersetzt wurde, dieselben Spieler in der Startelf.

"Als Trainer braucht man eine gewisse Zeit, um die Mechanismen und die Abläufe der Spieler kennenzulernen, ein gutes Gefühl für die Gruppe zu haben", so der Jungtrainer.

Seine Erkenntnis nach rund zwei Monaten im Amt: "Es gibt ein paar Spieler, die am Platz stehen müssen, damit wir stabile Leistungen zeigen."

Salzburg hat plötzlich alles in eigener Hand

Die nochmals stabilere Leistung sollte im Idealfall bereits am Sonntag folgen, wenn es zum ewig brisanten Auswärtsspiel beim SK Rapid geht. Beichler blickt voraus: "Was den Auftritt betrifft, soll es am Sonntag genau in dieser Art und Weise weitergehen. Da geht es gar nicht ums Ergebnis - aber wir würden uns natürlich nicht gegen weitere drei Punkte wehren."

Mit diesen zusätzlichen drei Punkten wäre alles angerichtet für zwei wohl direkte Duelle um die Meisterschaft, wenn am 3. Mai der SK Sturm in Wals-Siezenheim gastiert und es eine Woche später am 10. Mai zum LASK geht.

Durch das 1:1-Remis der wohl einzig verbleibenden Titelkonkurrenten im mittwöchlichen Abendspiel, haben die Salzburger nun alles wieder selbst in der Hand; mit vier Siegen aus den verbleibenden vier Runden würde der Titel zurück in die Mozartstadt wandern.

"Es ist schwer genug, alle Spiele zu gewinnen", winkt Schuster ab.

Bidstrup: "Eine verrückte Liga"

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Salzburger Jubel - ein zuletzt eher seltenes Spiel
Foto: ©GEPA

Bidstrup ergänzt auf "Sky": "Das ist wirklich eine verrückte Liga. Vor drei Spielen waren wir überhaupt nicht mehr dabei, jetzt schon wieder. Wir haben zwei gute Schritte gemacht, es gibt noch vier zu machen."

Beichler will sich am Mittwoch nicht in irgendwelche Meisterdiskussionen verwickeln lassen. Er nutzt diese Gelegenheit stattdessen, um ein weiteres Mal auf die von ihm gewünschte Salzburger Stabilität zu reden zu kommen.

"Wenn wir zwei Runden vor Schluss mittendrinnen sind, bin ich gerne bereit, darüber zu sprechen. Aber jetzt tun wir echt gut daran, diese Stabilität Spiel für Spiel auf den Platz zu bringen", so der 37-Jährige.

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