"Es gibt ein paar Spieler, die am Platz stehen müssen, damit wir stabile Leistungen zeigen."
Um die gesuchte Stabilität weiterhin zu verbessern, hilft es Beichler freilich, endlich sowas wie eine Stammelf gefunden zu haben. Am Sonntag und am Mittwoch standen mit Ausnahme des im zweiten Spiel gesperrten Stefan Lainer, der durch Tim Trummer ersetzt wurde, dieselben Spieler in der Startelf.
"Als Trainer braucht man eine gewisse Zeit, um die Mechanismen und die Abläufe der Spieler kennenzulernen, ein gutes Gefühl für die Gruppe zu haben", so der Jungtrainer.
Seine Erkenntnis nach rund zwei Monaten im Amt: "Es gibt ein paar Spieler, die am Platz stehen müssen, damit wir stabile Leistungen zeigen."
Salzburg hat plötzlich alles in eigener Hand
Die nochmals stabilere Leistung sollte im Idealfall bereits am Sonntag folgen, wenn es zum ewig brisanten Auswärtsspiel beim SK Rapid geht. Beichler blickt voraus: "Was den Auftritt betrifft, soll es am Sonntag genau in dieser Art und Weise weitergehen. Da geht es gar nicht ums Ergebnis - aber wir würden uns natürlich nicht gegen weitere drei Punkte wehren."
Mit diesen zusätzlichen drei Punkten wäre alles angerichtet für zwei wohl direkte Duelle um die Meisterschaft, wenn am 3. Mai der SK Sturm in Wals-Siezenheim gastiert und es eine Woche später am 10. Mai zum LASK geht.
Durch das 1:1-Remis der wohl einzig verbleibenden Titelkonkurrenten im mittwöchlichen Abendspiel, haben die Salzburger nun alles wieder selbst in der Hand; mit vier Siegen aus den verbleibenden vier Runden würde der Titel zurück in die Mozartstadt wandern.
"Es ist schwer genug, alle Spiele zu gewinnen", winkt Schuster ab.
Bidstrup: "Eine verrückte Liga"
Bidstrup ergänzt auf "Sky": "Das ist wirklich eine verrückte Liga. Vor drei Spielen waren wir überhaupt nicht mehr dabei, jetzt schon wieder. Wir haben zwei gute Schritte gemacht, es gibt noch vier zu machen."
Beichler will sich am Mittwoch nicht in irgendwelche Meisterdiskussionen verwickeln lassen. Er nutzt diese Gelegenheit stattdessen, um ein weiteres Mal auf die von ihm gewünschte Salzburger Stabilität zu reden zu kommen.
"Wenn wir zwei Runden vor Schluss mittendrinnen sind, bin ich gerne bereit, darüber zu sprechen. Aber jetzt tun wir echt gut daran, diese Stabilität Spiel für Spiel auf den Platz zu bringen", so der 37-Jährige.