Tio Cipot könnte den GAK im Winter verlassen
Der Slowene soll unzufrieden mit seiner Spielzeit sein. Ein Wechsel zurück in die Heimat steht im Raum.
Der GAK und Offensivspieler Tio Cipot könnten vorzeitig getrennte Wege gehen.
Cipot spielte schon in der letzten Saison auf Leihbasis für die "Rotjacken" und war mit seinen Toren vor allem im Saisonfinish ein wichtiger Faktor. Im vergangenen Sommer einigten sich die Grazer mit Spezia Calcio auf eine Verlängerung der Leihe.
Doch in der laufenden Saison ging dem 22-Jährigen bislang noch nicht der Knoten auf. Der Slowene hat seit seinem Tor am ersten Spieltag gegen Austria Wien nicht mehr getroffen. Vor der Winterpause kam der junge Angreifer, wenn er spielte, nur mehr auf Kurzeinsätze.
"Wenn er sich selbst nicht ändert, wird es schwierig. Cipot ist noch immer einer der Spieler mit dem meisten Potenzial bei uns, aber er müsste seine Einstellung – vor allem im Training – ändern", sagte GAK-Sportdirektor Tino Wawra jüngst der "Kleinen Zeitung".
Berater: "Die Situation ist kompliziert"
Auch Cipot-Berater Amir Ruznic äußerte sich zur Situation seines Schützlings. Der slowenischen Sportzeitung "Ekipa" sagte er: "Es stimmt, Tio ist mit seiner halben Saison beim GAK nicht besonders zufrieden, vor allem mit seiner Spielzeit. Daher könnte er bereits im Jänner den Arbeitgeber wechseln."
Demnach steht eine Rückkehr in die Heimat im Raum. NK Maribor wird mit dem 42-fachen Bundesliga-Spieler in Verbindung gebracht. Laut Berater Ruznic scheint es, als wäre ein Wechsel nach Maribor für Cipot und den Klub eine "Win-win-Situation".
Aber: "Die Situation ist kompliziert, drei Vereine sind beteiligt, darunter auch Spezia und der GAK. Im Moment kann ich Ihnen wirklich nicht sagen, wie sich alles entwickeln wird, wir müssen noch ein wenig abwarten", so Ruznic.
Vor seinem Wechsel nach Italien zu Spezia spielte Cipot in Slowenien für NS Mura. Im Jahr 2021 jubelte er mit Mura über den ersten Meistertitel in der Geschichte des Vereins.