Endstand
1:1
0:0 , 1:1
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Tin Plavotic: Die perfekte Antwort auf schwere Wochen

Zwei Mal flog der Innenverteidiger in der Meistergruppe vom Feld, zwei Mal musste er dann mit der Bank vorliebnehmen. Gegen Sturm zeigte Plavotic die perfekte Reaktion.

Tin Plavotic: Die perfekte Antwort auf schwere Wochen Foto: © GEPA

Es war bisher noch nicht die Meisterrunde des Tin Plavotic.

Zum Auftakt flog der Innenverteidiger der Wiener Austria bei der 2:5-Pleite gegen Sturm Graz kurz nach der Pause mit Gelb-Rot vom Platz, im nächsten Spiel kassierte er bei der 1:4-Niederlage gegen den LASK bereits nach elf Minuten Glatt-Rot.

In den beiden Spielen gegen Red Bull Salzburg musste er daraufhin jeweils seinen Platz in der Dreierabwehr an Johannes Handl abtreten, kam nur noch zu Kurzeinsätzen.

Größer als alle anderen

Beim Topspiel in Graz kehrte Plavotic in der 29. Runde der ADMIRAL Bundesliga wieder in die erste Elf zurück und überzeugte direkt: In Minute 54 stieg der ohnehin schon 1,97 Meter große Wiener in den zweiten Rang und köpfte die Veilchen in Führung.

"Die Platzverweise sind leider in zwei Spielen hintereinander passiert. Aber so ist der Fußball und das kann ich leider nicht ändern. Ich versuche immer, alles zu geben. Daher freut es mich umso mehr, dass ich mit meinem Tor der Mannschaft helfen konnte", so Plavotic nach dem Spiel in Graz.

Auch Coach Stephan Helm zeigte sich erleichtert: "Es freut mich sehr für ihn. Ich hatte das auch im Hinterkopf, dass er im letzten Spiel gegen Sturm sehr unglücklich agiert hat, obwohl er davor auch sehr gut gespielt hat. Das konnte er jetzt im Rückspiel zum Glück ausmerzen."

Lob vom Trainer

In dieser Saison bringt es Plavotic auf 22 Einsätze in der Liga, dabei gelangen ihm zwei Tore und drei Vorlagen. Eine gute Quote für einen Abwehrspieler.

Generell hält der Austria-Coach sehr viel vom großgewachsenen Linksfuß: "Ja, er ist sehr wichtig. Wir haben in der Innenverteidigung sehr viele gute Jungs, mit unterschiedlichen Qualitäten. Der Tin hat seine gegen Sturm bestens gezeigt. Vor allem bei den langen Bällen, mit seinem Speed und bei seinem Tor."

Nichtsdestotrotz überwog bei der Austria die Enttäuschung nach dem 1:1 in Graz. Während die Leistung passte, war es ergebnistechnisch erneut zu wenig. "Ein Spiegelbild der Meistergruppe" >>>

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