Sturm: Das Kuriosum beim Kantersieg

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Nicht alle bei Sturm Graz waren nach dem 6:1-Kantersieg gegen die Admira (Spielbericht) vollends happy.

"Er war deprimiert, weil er etwas die Seuche am Fuß hat, aber er wird daraus lernen, er wird immer besser werden und da mache ich mir überhaupt keine Gedanken", schilderte Trainer Franco Foda bei "Sky" das Gespräch mit Christian Schoissengeyr nach dem Schlusspfiff.

Der Innenverteidiger hatte mit seinem Foul an Dominik Starkl das Elfertor von Christoph Knasmüllner und damit die Admira-Führung vorbereitet.

Ein Kuriosum: Denn es war sein dritter verschuldeter Elfmeter bei seinem erst fünften (!) Saisoneinsatz.

Foda erklärte Schoissengeyr gleich den Fehler

Bereits beim ersten Saisonduell sorgte ein Handspiel von Schoissengeyr für einen Elfmeter, den Knasmüllner verwertete - die Partie endete damals 2:1 für die Südstädter.

Beim 1:0 gegen den LASK am Samstag foulte der 21-Jährige Bruno, doch Peter Michorl scheiterte an Jörg Siebenhandl. Die Admira nutzte Schoissengeyrs Ungeschick neuerlich aus.

"Starkl hat das gut gemacht, er ist quer gelaufen und ich bin auf ihn draufgegangen. Den muss man geben, das muss man eindeutig sagen", hielt der Übeltäter fest.

Foda erklärte ihm nach der Partie, was er in der Situation besser machen muss: "Wir haben vor dem Spiel darauf hingewiesen, dass die Admira bei Ballgewinn sofort hinter die Verteidigung spielt. Da hätte er sich vielleicht schneller nach hinten fallen lassen müssen. Fehler passieren im Fußball, er ist noch jung und wird noch viel lernen. Aber er hat großes Potenzial."

Vor allem mit dem Kopf. Denn nur drei Minuten nach dem Unglück ("Ich habe gerade sehr viel Pech") sorgte Schoissengeyr für den Ausgleich.

Bundesliga-Premiere für Filip

"Es war ein super Eckball, ich habe ihn sehr gut mit dem Kopf erwischt", kommentierte der 1,94m-Hüne sein zweites Bundesliga-Tor.

Danach drehten die Grazer so richtig auf und feierten den höchsten Bundesliga-Sieg seit dem 5:0 gegen Altach aus der Saison 2014/15.

Dazu trug auch Neuzugang Oliver Filip, der Youth-League-Sieger kam vom FC Liefering, mit einem Assist und seinem ersten Bundesliga-Tor seinen Teil bei. "Er hat sich das erarbeitet, war zuletzt ein Opfer des Systems, weil wir im 3-4-3 nur mit einer Spitze gespielt haben, heute haben wir mit zwei gespielt", sagte Foda, der sich ob des Sieges natürlich zufrieden zeigte.

"Trotz dem Rückstand hat die Mannschaft Vertrauen gehabt. Wir haben die Tore super herausgespielt. Trotzdem gibt es nur drei Punkte für den Sieg und am Wochenende geht es wieder gegen Altach weiter."


Textquelle: © LAOLA1.at

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