Das Ergebnis und den Ärger über die Roten Karten bewusst ausblendend, zeigt sich der Sturm-Coach sogar "stolz" über die Leistung im Kräftemessen mit den "Bullen".
Sturm habe absolut auf Augenhöhe agiert. "Aber der Ausgang war bitter für uns. Ob Ergebnis oder Rauferei - alles ist schlecht für uns ausgegangen. Wir sind leider in allen Bereichen nicht als Sieger vom Platz gegangen."
Nah dran, aber...
Salzburg einholen ist das eine, überholen das andere. Sich im Angriffsdrittel festzusetzen, ist das eine, dort gegen diese Defensive etwas Zählbares mitzunehmen, das andere. Letztlich ist es Sturm laut Ilzer nicht gelungen, das Momentum auf die eigene Seite zu ziehen, wie es etwa beim Stangenschuss von Jusuf Gazibegovic möglich gewesen wäre.
"Wir sind nah dran, aber um zu gewinnen und wirklich an Salzburg vorbeizuziehen, hat es nicht gereicht", so der 46-Jährige, "die Leistung war absolut in Ordnung. Wir haben alles probiert, um ein tolles Spiel zu liefern und zu gewinnen. Am Ende haben Kleinigkeiten gefehlt."
Aber auch wenn man viele Dinge gut umgesetzt habe, bleibt die Erkenntnis: "Um sie dann zu schlagen, braucht man noch mehr Qualität, noch mehr Präzision."
Eine der größten Salzburger Qualitäten ist es seit der Einführung der Meistergruppe in der Saison 2018/19, dann eiskalt auf den Punkt da zu sein, wenn es darauf ankommt.
Was man nicht vergessen darf
Sturm müsste in der verbleibenden Meisterschaft das direkte Duell in Salzburg gewinnen und auf Schützenhilfe hoffen. Von wem diese kommen soll?