Sturm bleibt gegen Salzburg ungeschlagen: "Wildes Hin und Her"
Sturm und Salzburg trennen sich in einem kampfbetonten Spitzenspiel Unentschieden. Die Grazer bleiben damit im fünften Duell in Folge gegen Salzburg ungeschlagen und gehen als Tabellenführer in die Länderspielpause.
von Florian Jauk
Sturm Graz trennt sich in der 24. Runde der ADMIRAL Bundesliga im Spitzenspiel mit Red Bull Salzburg 1:1 (Zum Spielbericht>>>). Damit bleibt der amtierende Meister gegen die Salzburger im fünften direkten Duell in Folge ungeschlagen.
In einer intensiven Partie mit vielen Zweikämpfen und langen Bällen nehmen die Grazer einen Punkt mit in die Länderspielpause.
Gemischte Gefühle nach Schlusspfiff
Ryan Fosso beschreibt das Spiel als schwierig. "Es war ein schwieriges Spiel mit vielen zweiten Bällen." Beide Teams hätten immer wieder versucht, schnell hinter die Abwehr zu kommen.
Mit dem Remis ist der Mittelfeldspieler dennoch nicht ganz zufrieden. "Ich bin nie zufrieden, außer wir gewinnen." Dennoch müsse man den Punkt mitnehmen und weiterarbeiten.
Auch Emanuel Aiwu, der in der ersten Hälfte den verletzten Mitchell ersetzte, spricht von einer umkämpften Partie. "Es ist sehr viel hin und her gegangen, viele lange und zweite Bälle." Ein spielerisch hochklassiges Spiel sei es deshalb nicht gewesen. Am Ende sei das Remis aber nachvollziehbar: "Ich denke, das X geht in Ordnung."
Ingolitsch: "Ein wildes Hin und Her"
Trainer Fabio Ingolitsch sieht ebenfalls eine intensive Begegnung. "Es war ein wildes Hin und Her, ein sehr intensives Spiel", sagt der Sturm-Coach. Beide Teams hätten es über weite Strecken nicht geschafft, Ruhe in ihr Spiel zu bringen oder den Druck des Gegners sauber zu lösen.
Sturm sei vor der Pause phasenweise unterlegen gewesen, habe aber einen wichtigen Moment genutzt und dadurch Energie in die zweite Hälfte mitgenommen. Nach dem Seitenwechsel sei seine Mannschaft besser ins Spiel gekommen, ohne jedoch dauerhaft Druck aufbauen zu können.
Mit dem Punkt müsse man leben, so Ingolitsch. Auch wenn ein Sieg natürlich schöner gewesen wäre.
Schöne Momentaufnahme
Nach der intensiven Partie geht Sturm nun als Tabellenführer in die Länderspielpause. Für Ingolitsch ist das allerdings nur eine Momentaufnahme.
Es seien noch viele Spiele zu spielen und der Abstand in der Tabelle bleibe gering. Entscheidend werde sein, die aktuelle Serie fortzusetzen. Die Spieler bekommen zunächst ein freies Wochenende, bevor kommende Woche wieder trainiert wird.
Ein Teil des Kaders wird mit den Nationalteams unterwegs sein. Für jene Spieler, die in Graz bleiben, ist ein Testspiel geplant: Sturm bestreitet während der Pause eine Partie gegen die Vienna, um auch den Akteuren mit weniger Spielzeit Wettkampfpraxis zu geben.