Endstand
0:2
0:0 , 0:2
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Ried muss in die Quali-Gruppe: "Natürlich ist Enttäuschung da"

Die Innviertler müssen nun in der Qualifikationsgruppe ran. Vorwürfe will man sich keine machen, der Fokus liegt jetzt auf dem Klassenerhalt.

Ried muss in die Quali-Gruppe: "Natürlich ist Enttäuschung da" Foto: © GEPA

Die SV Ried musste sich am letzten Spieltag des Grunddurchgangs in der ADMIRAL Bundesliga der Wiener Austria mit 0:2 geschlagen geben (zum Spielbericht>>>).

Dadurch hat man die Meistergruppe verpasst, rangiert in der Endtabelle des Grunddurchgangs auf Rang neun. Vorwürfe will man sich deswegen aber keine machen.

"Es ist uns phasenweise gelungen, unser Spiel durchzuziehen, aber wir waren nicht zwingend genug. Trotzdem kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen", sagt Ried-Abwehrchef Michael Sollbauer im "Sky"-Interview nach Spielende.

"Müssen Situation einordnen"

"Man muss die Situation auch einordnen. Natürlich sind wir enttäuscht – nach den Ergebnissen im Herbst hatten wir uns ein neues Ziel gesetzt und wollten mehr als nur den Klassenerhalt erreichen. Das haben wir nicht geschafft. Jetzt gilt es, den Fokus wieder klar auf den Klassenerhalt zu legen", so der 35-Jährige weiter.

Ähnlich sieht es auch Torhüter und Kapitän Andreas Leitner. "Natürlich ist die Enttäuschung da, weil es (die Qualifikation zur Meistergruppe, Anm.) durchaus möglich gewesen wäre. Auch wenn das nicht unser Ziel vor Saisonbeginn war", so der 31-Jährige.

"Jetzt haben wir zwei Tage frei, danach fokussieren wir uns auf die kommenden Aufgaben. Nun kommt es darauf an, die richtigen Tugenden auf das Feld zu bringen und alles auf dem Platz zu lassen. Dann werden wir in der Qualifikationsgruppe auch erfolgreich sein", so Leitner.

"Frühjahr war nicht gut genug"

"Ich habe in der ersten Halbzeit ein recht ausgeglichenes Spiel gesehen. Dann haben wir ein unglückliches Gegentor bekommen, eigentlich aber eine gute Reaktion gezeigt. Nach dem 2:0 war dann die Luft draußen, der Sieg für die Austria ist am Ende des Tages verdient", ordnet Ried-Cheftrainer Maximilian Senft die Partie ein.

"Man muss ganz ehrlich festhalten, dass das Frühjahr von den Leistungen und den Ergebnissen nicht gut genug für die Meistergruppe war. Da müssen wir nun unsere Lehren daraus ziehen. Morgen beginnt eine neue Zeitrechnung", so der 36-Jährige.

In der Quali-Gruppe hält man nach der Punkteteilung bei 14 Punkten, hat sieben Zähler Vorsprung auf Schlusslicht Blau-Weiß Linz. Auf die WSG Tirol, den Tabellensiebten, fehlt ein Punkt.

Die gesamte Tabelle nach der Punkteteilung>>>

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