Ried greift sich "immer wegen anderer Themen auf den Kopf"
Trotz einer Partie voller Handspiele beendet Ried die Qualigruppe auf dem ersten Rang. Im Kampf um den Europacup heißt es jetzt noch einmal, gegen den WAC die "Kräfte zu bündeln".
Die 32. Runde der ADMIRAL Bundesliga 2025/26 hätte sich die SV Ried wohl schöner vorgestellt.
Die Oberösterreicher kassieren bei Altach eine 0:2-Niederlage. Im Mittelpunkt steht nicht das Spiel mit dem Ball, sondern mit der eigenen Hand.
Im ersten Abschnitt geht Ried durch Christopher Wernitznig (36. Minute) eigentlich in Führung. Der gebürtige Kärntner spielt den Ball aber mit dem Oberarm. Der VAR entscheidet auf kein Tor.
Es kommt aber noch schlimmer: Altach erzielt beide Tore vom Elfmeter-Punkt. Zwei Mal ist ein Ried-Spieler mit dem Arm am Ball, zwei Ball entscheidet der VAR richtigerweise auf Strafstoß.
Ried-Goalie Leitner frustriert
Wie unnötig diese Niederlage eigentlich ist, zeigt die Reaktion von Ried-Tormann Andreas Leitner im "Sky"-Interview: "Es war ein kurioses Spiel. Altach hat das gut für sich genutzt."
Ried habe "nicht wirklich Chancen gehabt", Leitner hält aber fest: "Immer wieder sind es aber andere Themen, die uns auf den Kopf greifen lassen."
Gemeint sind natürlich die VAR-Entscheidung zugunsten von Altach. Leitner: "Ich weiß nicht, wie viele Leute da am Werk sind - allein am Platz sind es vier."
Man muss festhalten. Sowohl dem Elfmeter zum 0:1, als auch zum 0:2 war ein klares Handspiel vorausgegangen. Schiedsrichter Markus Greinecker ist eigentlich kein Vorwurf zu machen.
Fokus auf Europacup-Showdown
Nichtsdestotrotz beendet Ried die Qualigruppe auf dem ersten Rang. Damit ist die Saison noch nicht ganz vorbei.
Am Dienstag trifft man nun im Halbfinale des Europacup-Playoffs auf den Wolfsberger AC.
Ried-Goalie Leitner: "Jetzt fahren wir nach Hause, werden unsere Kräfte bündeln und hoffentlich den Weg nach Europa finden."