Rapid-Sportchef Bickel: "Man sieht Entwicklung"

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Rapids Sport-Geschäftsführer Fredy Bickel ist eine Woche vor dem Pflichtspiel-Auftakt im Cup gegen Kufstein zuversichtlich für die bevorstehende Saison.

"Ich bin froh, dass wir die Vorbereitung bestätigen. Wir haben zwar noch nichts erreicht, aber die Ansätze sind da. Man sieht die Weiterentwicklung, die schon letzte Saison begonnen hat. Es ist uns gelungen, den Kader gut zu ergänzen. Der Weg stimmt", sagt der Schweizer im ORF während der Halbzeitpause des Tests gegen den Hamburger SV.

Im Großen und Ganzen würde der Kader für die neue Saison stehen, sagt der 53-Jährige. Allerdings könnte es noch immer zu Abgängen kommen - so wie jener von Stürmer Giorgi Kvilitaia.

Weitere Gespräche mit Kvilitaia

Der 24-Jährige weilte zuletzt in Gent und will beim belgischen Klub unterschreiben. "Ich kann bestätigen, dass er dort ist. Die Gespräche laufen aber noch, wir werden uns am Montag wieder unterhalten. Daher kann ich noch keinen Vollzug melden", sagt Bickel, der mit Deni Alar zuletzt einen Stürmer nach Hütteldorf zurückholen konnte.

"Das war wahrscheinlich für viele überraschend, für uns aber weniger", so Rapids Sport-Geschäftsführer, der eine Verpflichtung von Alar mehr oder weniger schon vor einigen Wochen ankündigte.

So lief der Alar-Transfer

"Es war im Cup oder in der Meisterschaft beim Spiel in Graz, als ich seinen Berater (Franz Masser, Anm.) getroffen und ihm gesagt habe, er soll sich nicht wundern, wenn doch ein Anruf kommt. Er hätte es wahrscheinlich selbst nicht gedacht. Eine Minute nach dem Anruf des Arztes bezüglich der Verletzung von Pavlovic hat Alars Berater dann ein SMS bekommen", erzählt Bickel.

Während Alar aufgrund der Verletzungssituation sofort benötigt wird, soll mit Andrei Ivan ein weiterer Neuzugang langsam herangeführt werden. Der Rumäne hat zuletzt nicht oft gespielt und war auch in der Vorbereitung in Wien nicht ganz fit.

Warum ihn Rapid dennoch unbedingt wollte? "Er ist ein Spieler, den wir schon länger kennen. Rapid wollte ihn schon vor drei Jahren, da war ich mit den Young Boys auch involviert. Es ist sich aber für beide Teams damals finanziell nicht ausgegangen. Er hat den Schritt nach Russland vielleicht zu früh gemacht. Das ist dann aber eine Chance für Länder wie Österreich oder die Schweiz, um ihm eine Möglichkeit für einen neuen Anlauf zu bieten. Wir halten sehr viel von diesem Spieler, aber er hat eine Zeit lang nicht gespielt. Hätte er immer gespielt, wäre er jetzt nicht hier."

Textquelle: © LAOLA1.at

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