Rapid: Badjis Qualitäten "könnten RBS wehtun"

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RB Salzburg geht als klarer Favorit in den Schlager gegen den SK Rapid (ab 17 Uhr im LIVE-Ticker, bei A1 TV und bei Sky).

Für die Wiener ist es ein "Endspiel", will man die Chancen auf das Meister-Playoff noch wahren. Außenseiterchancen hin oder her - möglicherweise kann Rapid die Mozartstädter aber auch ein wenig überraschen.

Die Hausherren haben nämlich noch ein bisher unbekanntes Ass im Ärmel. Ob dieses aber schon am Sonntag zum Stich kommt, wird beim Trainer für Kopfzerbrechen sorgen.

Denn durch die am Freitag erhaltene Spielberechtigung für Neuzugang Aliou Badji hat Rapid neue Möglichkeiten im Sturm, die man gut gebrauchen kann und die laut Kapitän Stefan Schwab Salzburg wehtun könnten.

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Einziges Manko ist jedoch, dass der Senegalese erst knapp eine Woche mittrainiert, die Abläufe noch nicht kennt und ein Einsatz möglicherweise noch ein zu großes Risiko darstellen würde.

"Badji kann Salzburg wehtun"

Eindruck hat Badji trotzdem schon hinterlassen, wie Schwab verrät:

"Er bringt als Stürmer schon einiges mit, was vor allem gegen Salzburg wichtig ist: Größe, Kopfballstärke, er kann auch Bälle halten. Es hat in den vergangenen Jahren immer Spiele gegen Salzburg gegeben, wo sie große Probleme hatten, wenn wir einen Stoßstürmer hatten, der Bälle sichern kann. Mit Kvilitaia haben wir immer ein gutes Spiel gemacht. Das sind Sachen, die Salzburg wehtun können. Badji ist schon ein komplett anderer Spielertyp als wir jetzt vorne in den Reihen haben. Er ist sehr gut im körperlichen Bereich, mit dem Kopf, marschiert mit voller Wucht in die Box rein und ist sehr, sehr agil – der rührt richtig um vorne und tut uns sicher gut."

Kühbauer: "Das wäre der falsche Weg"

Kühbauer ist da noch zurückhaltender, obwohl er gute Ansätze bei Badji aber sehr wohl erkannt hat. Salzburg könnte jedoch noch zu früh kommen, mehr als ein Platz auf der Bank wäre schon eine riesige Überraschung.

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"Die Spielberechtigung bedeutet nicht, dass er schon spielen wird. Er ist erst seit einer Woche im Training, man merkt jetzt Tag für Tag, dass es besser wird. Er hat sein letztes Spiel Ende November gehabt. Ihn jetzt ins kalte Wasser zu hauen, wäre der falsche Weg. Ob er dann auf der Bank sitzt und reinkommt, ist was anderes. Aber ich glaube schon, dass er noch mehr Trainings mit der Mannschaft braucht. Er muss sie noch besser kennenlernen."

Ein kluger Schachzug vor einer faustdicken Überraschung? Eher nicht, wenn man sich vor Augen führt, wie viel für Rapid auf dem Spiel steht. Bei einer Niederlage könnte man das Ziel "Oberes Playoff" laut Trainer wohl ad acta legen, aber: "Die Welt steht dann garantiert trotzdem noch, davon bin ich überzeugt."




Textquelle: © LAOLA1.at

So viel Druck macht sich SK Rapid vor Salzburg-"Endspiel"

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