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Ranftls Zukunft fast geklärt

Austrias Routinier steht kurz davor, einen neuen Vertrag zu unterschreiben. Was das für Luca Pazourek bedeutet:

Ranftls Zukunft fast geklärt Foto: © GEPA

Was Verkündungen von Vertragsverlängerungen angeht, lässt die Wiener Austria ihre Fans derzeit (noch) warten.

Mit Reinhold Ranftl, Philipp Wiesinger und Tin Plavotic laufen immerhin drei Arbeitspapiere von defensiven Stammkräften im Sommer aus.

"Nur noch Kleinigkeiten"

Zumindest Ranfts Zukunft dürfte so gut wie geklärt sein.

Der Routinier verrät nach dem 2:0-Sieg im 350. Wiener Derby: "Wir sind sehr weit, es gibt nur noch Kleinigkeiten zu klären. Dann geht’s hoffentlich in eine weitere Saison in violett. Ich freue mich schon darauf."

Sollte auf den letzten Metern nichts mehr schiefgehen, wird der 34-Jährige also zumindest auch eine fünfte Saison im Veilchen-Trikot absolvieren.

"Ich habe den coolsten und geilsten Beruf auf der ganzen Welt"

Reinhold Ranftl

Der Dauerbrenner zeigt trotz seiner 34 Jahre am Feld keinerlei Verschleißerscheinungen, stand in der zu Ende gehenden Saison in jedem der 36 Pflichtspiele in der Startelf.

Und es taugt ihm immer noch: "Ich habe richtig Spaß am Fußball. Ich habe den coolsten und geilsten Beruf auf der ganzen Welt. Ich will so lange wie möglich Fußball spielen. Es gibt nichts Schöneres, als Tag für Tag zum Training zu fahren. Ich hoffe, ich bleibe fit und kann noch ein paar Jahre für die Austria spielen."

Was wird aus Pazourek?

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Luca Pazourek - zuletzt als Gegner am Verteilerkreis zu Gast
Foto: ©GEPA

Das bedeutet vermutlich auch, dass die Austria im Sommer auf eine Rückholaktion von Luca Pazourek verzichten wird. Der FAK hat den 21-Jährigen im Winter bis Sommer 2027 an den TSV Hartberg verliehen, kann ihn bis Mitte August 2026 aber zurückbeordern.

Nachdem der U21-Teamspieler aber Spielpraxis braucht, diese mit Konkurrent Ranftl im Kader aber eher unwahrscheinlich ist, wird ein Verbleib in der Steiermark für alle Beteiligten vernünftig sein. Mit Daniel Nnodim und Marijan Österreicher gibt es zwei junge Backups als rechte Schienenspieler.

Viel Lob von Schmid

Noch-Hartberg-Coach Manfred Schmid ist jedenfalls von Pazoureks Qualitäten überzeugt. Unter ihm hat der Youngster bei den Oststeirern einen Stammplatz.

Er sagt: "Er hat unglaubliche körperliche Fähigkeiten, hat ein sehr gutes Tempo und sehr gute Qualitäten im Flankenspiel. Er muss noch ein bisschen mutiger werden. Aber das kommt mit der Erfahrung und den Spielen. Ich glaube, er kann in der neuen Saison den nächsten Schritt machen. Das ist ein Spieler mit Riesenpotenzial."

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