Letztendlich habe Saljic halt einfach "den Job eines ballfernen Zehners gemacht und ist in den Strafraum gesprintet", meint Helm.
Was sich Saljic bei seinem Kopfball gedacht habe? "Nichts!", lacht er. Na gut, den Kopf hat er in diesem Moment eben für etwas anderes gebraucht. Es war übrigens sein erst zweiter Ballkontakt in diesem Spiel.
Großes Lob von Ranftl
Lob gibt es von einem, der fast eineinhalb Jahrzehnte älter ist – Reinhold Ranftl.
"Wenn er so weitermacht, ist er nicht mehr lange bei der Austria"
"Ich freue mich riesig für ihn, weil er sehr hart arbeitet. Er hat einen Riesenschritt nach vorne gemacht, was die Defensivarbeit angeht. Wenn er so weitermacht, ist er nicht mehr lange bei der Austria", prophezeit der Routinier.
Der Durchbruch
Das Tor im Derby ist die bisherige Krönung von Saljics Breakthrough-Saison. Der Youngster hat die Rolle als Ersatz von Dominik Fitz im Herbst perfekt angenommen, wurde dann aber mehrmals ausgebremst.
Ende Oktober setzte ihn ein Syndesmosebandanriss einige Wochen außer Gefecht. "Keine leichte Zeit, aber da musste ich durch", sagt er.
Im Jänner forderte das Leben beim Bundesheer seinen Tribut, im März war der Oberschenkel lädiert. So stehen letztendlich "nur" 13 Startelfeinsätze in der zu Ende gehenden Meisterschaft zu Buche.
Helms Vertrauen
Dass der Mittelfeldspieler, der in der kommenden Saison die Rückennummer 10 tragen wird, das volle Vertrauen des gesamten Vereins genießt, ist aber klar.
Saljic sagt: "Wenn du als Spieler merkst, dass der Trainer voll hinter dir steht, spielst du mit mehr Leichtigkeit, als wenn du merkst, er würde dich bei der ersten Kleinigkeit gleich auswechseln."