El Maestro: "Es gab einige Treffen mit Sturm"

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Nestor El Maestro führt als Trainer mit Spartak Trnava die slowakische Liga mit neun Punkten Vorsprung an.

Vergangenen Herbst wurde er als Nachfolger von Franco Foda mit dem SK Sturm Graz in Verbindung gebracht. Den Zuschlag erhielt letztlich Heiko Vogel.

Gegenüber "transfermarkt" bestätigt der 34-Jährige die damaligen Verhandlungen: "Es gab einige Treffen mit Sturm. Die waren aus meiner Sicht sehr positiv. Auch zwischen den Vereinen gab es Kontakt und es wurde über eine Ablöse verhandelt."

"Ob es jetzt daran gescheitert ist, kann ich nicht sagen und möchte ich auch nicht mutmaßen. Aber Sportchef Günter Kreissl, vor dem ich großen Respekt habe, hat mit Heiko Vogel einen sehr guten Trainer verpflichtet", meint El Maestro weiter.

Aus der Not heraus nach Trnava

Vor seinem Wechsel in die Slowakei fungierte El Maestro in der Vorsaison als Co-Trainer von Thorsten Fink im Trainerstab von Austria Wien. Davor arbeitete er als Assistent von Mirko Slomka schon für Schalke, Hannover und den Hamburger SV.

Die Unterschrift bei Trnava begründet er wiefolgt: "Ich sage es ganz ehrlich: Angebote aus besseren Ligen hatte ich nicht. Wie häufig in diesem Geschäft sind wir ein wenig aus der Not heraus zusammengekommen. Ich wollte seit einigen Jahren – und im Sommer 2017 definitiv – den Bruch mit dem Co-Trainer-Job schaffen. Trnava war dann zwar nicht die einzige Möglichkeit, aber die beste."

Daraus, dass er nicht sein komplettes berufliches Leben in der Slowakei verbringen möchte, macht El Maestro kein Geheimnis. Dies würde man auch bei seinem derzeitigen Arbeitgeber wissen.

Sein Ziel: "Klar ist der Plan in Zukunft bei einem Verein in einer größeren Liga zu arbeiten. Idealerweise da, wo ich mich zu Hause fühle – also im deutschsprachigen Raum. Aber wissen Sie, Sie können jeden Trainer fragen, ob er Gedanken hat, mal irgendeinen größeren Verein zu trainieren."

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Textquelle: © LAOLA1.at

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