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Matthäus und Rapid: "Wenn zu viele Leute ihr Ego voranstellen..."

Der vor 25 Jahren als Rapid-Trainer gescheiterte deutsche Star erklärt die Gründe der damaligen Schwierigkeiten - und zieht Parallelen zur heutigen Lage.

Matthäus und Rapid: "Wenn zu viele Leute ihr Ego voranstellen..." Foto: © GEPA

Vor 25 Jahren begann die Trainer-Karriere von Lothar Matthäus ausgerechnet in Wien-Hütteldorf beim SK Rapid.

Was anfangs wie ein Coup schien, endete nach nicht einmal einem Jahr mit der schlechtesten Bundesliga-Platzierung der Klubgeschichte: Rang acht unter zehn Vereinen.

Am LAOLA1-Stammtisch bei Andy Ogris (HIER geht es zur ganzen Episode>>>) lässt die Bayern-Legende diese Episode noch einmal Revue passieren und erklärt nicht nur die Gründe des Scheiterns aus seiner Sicht, sondern zieht Parallelen zur heutigen Situation.

Nicht begeistert von Hofmann als Manager

"Das ist heutzutage immer noch das Problem bei Rapid: Wenn zu viele Leute ihr eigenes Ego in den Vordergrund stellen, dann kann es sportlich auch nicht laufen", wünscht sich Matthäus mehr Zug an einem Strang.

"Ich wünsche Rapid, dass sie Ruhe oben in der Chef-Etage reinbringen. Dann glaube ich, dass Rapid durch seinen Namen und Geschichte wieder an alte Zeiten anknüpfen kann", so der nun 65-Jährige.

Es sei eine Dynamik, die Matthäus auch bei deutschen Traditionsvereinen beobachten kann. Darum glaubt er: "Sobald du Ruhe hast, kommt der Erfolg automatisch."

Was er noch zu Rapid damals sowie zu Steffen Hofmann in dessen Manager-Funktion zu sagen hat, gibt es hier im Ausschnitt aus der ganzen Folge zu hören:

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