Endstand
3:1
0:1 , 3:0
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LASK darf nicht abheben, aber: "Der Kreis ist kleiner geworden"

Am Sonntag wartet gegen Salzburg noch einmal ein richtiger Showdown. Es kann aber noch alles in eine ganz andere Richtung laufen, sollten die "Bullen" siegen.

LASK darf nicht abheben, aber: "Der Kreis ist kleiner geworden" Foto: © GEPA

Jetzt ist das Double für den LASK schon sehr greifbar.

Zwei Spiele vor Schluss zwei Punkte Vorsprung an der Tabellenspitze: Wenn die Linzer am Sonntag daheim gegen Red Bull Salzburg mehr Punkte machen als Sturm Graz in Hartberg, steht der zweite Meistertitel nach 1965 fest.

Selbst wenn das nicht eintreten sollte, kann der Teller nicht mehr entrissen werden, wenn der LASK nur seine eigenen Hausaufgaben macht.

Allerdings boten die Fans ihren frisch gebackenen Cup-Siegern gegen Rapid eine Atmosphäre, die eine Meisterfeier im eigenen Haus schon in sechs Tagen denkwürdig machen würde.

Dann geht es in der letzten Runde zur Austria. Kein Spaziergang, sollte noch Druck herrschen.

"Ich weiß schon, dass es fad ist"

Zum Abheben war nach dem Rapid-Spiel daher niemandem zumute, auch wenn nur drei Tage nach den Cup-Feierlichkeiten der nächste große Schritt souverän gemacht wurde.

"Ich weiß schon, dass es fad ist. Aber es ändert nichts daran, dass ich von meiner Strategie nicht weggehe", wischte Didi Kühbauer die Frage nach dem Sonntag gleich weg.

"Wir haben heute dieses Spiel gewonnen, das für mich auch extrem wichtig war. Rapid ist jetzt weg, so ehrlich muss man sein. Das ist gut für uns, der Kreis ist kleiner geworden, und um das geht's. Das ist das Wichtige an der Geschichte."

Endet es wie letzte Saison?

Er ließ nicht außer Acht, dass in Wahrheit nur ein weiterer Showdown wartet. Mit einem Sieg in Linz könnten sich die "Bullen" auch wieder in den Meisterkampf katapultieren.

Vier Punkte Rückstand sind es aktuell - bei einem Salzburger Erfolg in der Stahlstadt wäre es ein letzter Spieltag, der an vergangene Saison erinnert.

"Aber ich glaube, wir werden ein volles Stadion haben und die Jungs werden alles reinlegen. Das wird aber bei Salzburg nichts anderes sein", warnte der LASK-Erfolgscoach.

15-Minuten-Warnung

Seine Spieler wiederholten durch die Bank fast schon gebetsmühlenartig das Mantra: "Gut regenerieren, wir müssen von Spiel zu Spiel schauen."

Der Kapitän stimmte der Warnung aber zu, die sich die LASK-Mannschaft gegen Rapid in den ersten 15 Minuten des Spiels auch selbst gab: "Wir wollen, dass die Mannschaft am Boden bleibt. Wir haben doch in den ersten 15 Minuten gesehen: Wenn du nicht da bist, schießt dir jeder ein Tor."

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