NEWS

Katzer: "Wir müssen künftig vieles anders machen"

Die Rapid-Führung zeigte sich bei einem Mitgliedertreffen am Montag selbstkritisch.

Katzer: "Wir müssen künftig vieles anders machen" Foto: © GEPA

Der SK Rapid blickt auf eine Saison zurück, die nicht zufriedenstellend war.

Im vergangenen Sommer investierten die Hütteldorfer über zehn Millionen Euro in Neuzugänge. In der Conference-League-Ligaphase landeten die Wiener am Ende auf dem letzten Platz.

Trotz des Trainerwechsels im Herbst – Hoff Thorup ersetzte Stöger – schaute in der ADMIRAL Bundesliga nur Platz fünf heraus. Den Europacup erreichte Rapid über das Playoff gegen die SV Ried auf den letzten Drücker.

Selbstkritik beim Mitgliedertreffen

"Es hat an Konstanz, Disziplin und Verlässlichkeit gefehlt. Oft wurde auch die nötige Extra-Meile nicht absolviert", sagte Rapid-Präsident Alexander Wrabetz am Montag bei einem Mitgliedertreffen im Allianz Stadion. Der "Kurier" berichtete darüber.

Die vergangene Saison wird aktuell weiterhin intensiv aufgearbeitet. "Wir überprüfen alles", so Wrabetz. So müssten Transfers besser mit dem Trainer abgestimmt werden. Auch von möglichen Konsequenzen in den kommenden Wochen ist die Rede.

Sportchef Markus Katzer zeigte sich ebenfalls selbstkritisch: "Wir müssen künftig vieles anders machen."

Der 46-Jährige reflektierte auch seine Arbeit, konkret die Millionentransfers von Gulliksen, Ndzie und Tilio: "Transfers mit ordentlicher Ablöse, die in eine damals noch funktionierende Gruppe kommen, machen etwas mit einem Team."

In wirtschaftlicher Hinsicht informierte Geschäftsführerin Daniela Bauer über die bevorstehende Vertragsverlängerung mit Hauptsponsor Wien Energie.

Kommentare