Ex-Rapid-Boss bereut Kühbauer-Rauswurf
Der ehemalige Rapid-Sportdirektor äußert sich zum damaligen Rauswurf des LASK-Erfolgstrainers.
Kaum ein Trainer steht in der ADMIRAL Bundesliga derzeit so sehr für Erfolg wie Didi Kühbauer.
Der Burgenländer verpasste mit dem WAC In der Vorsaison erst am letzten Spieltag die Meisterschaft. Den LASK führte er aus der Krise in den Titelkampf. Akuell sind die Linzer Zweiter.
Auch in seiner Amtszeit beim SK Rapid zwischen 2018 und 2021 hatte Kühbauer Erfolge vorzuweisen. 2019/20 und 2020/21 führte er die Hütteldorfer auf Platz zwei, musste nach einer Schwächephase im Herbst 2021 gehen.
Rapid konnte danach nie wieder an die Erfolge anknüpfen, das höchste der Gefühle war Platz vier.
Barisic bereut Zustimmung zu Entlassung
Der damalige Sportdirektor Zoran Barisic holte Ferdinand Feldhofer, folgte dann später auf Wunsch des Präsidiums selbst nach.
War die Entlassung Kühbauers ein Fehler? "Möglicherweise, aber das damalige Präsidium hat so entschieden. Ich hätte Didis Entlassung niemals zustimmen sollen", offenbart Barisic gegenüber der "Krone".
Barisic würde Kühbauer Titel "von Herzen wünschen"
Nach seinem Wechsel auf die Trainerposition im Oktober 2022 musste Barisic selbst etwas mehr als ein Jahr später gehen: "Man wollte mich auf der Position haben, da habe ich mich überreden lassen. Möglicherweise wäre ich ansonsten jetzt noch Sportdirektor bei Rapid."
Seinen ehemaligen Trainer traut Barisic viel zu, nennt den LASK "auch wenn es der Didi nicht gerne hört" Titelfavorit. "Ich würde es ihm von Herzen wünschen", so Barisic.