Endstand
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2:0 , 1:0
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Edeljoker? Lang: "Kann ich nicht mehr hören"

Der Steirer erzielte seine letzten neun Treffer für den LASK allesamt als Joker. Nun hat es endlich auch mal wieder als Startelf-Spieler geklappt.

Edeljoker? Lang: "Kann ich nicht mehr hören" Foto: © GEPA

Beim LASK ist die Personaldecke im Angriff momentan sehr dünn - gut also für die Linzer, dass das vorhandene Material in Form ist.

Nach dem Ende der Leihe von Sasa Kalajdzic und dem Kreuzbandriss von Neuzugang Ramiz Harakate stehen Coach Dietmar Kühbauer momentan in Wirklichkeit nur vier Spieler für die offensive Dreierreihe zur Verfügung: Samuel Adeniran, Krystof Danek, Christoph Lang und der zuletzt noch angeschlagene Moses Usor.

Unterstützt wird dieses etablierte Quartett einzig von den jungen Filip Perovic und Nael Kane, der beim Bundesliga-Auftakt gegen den GAK sein erst zweites Pflichtspiel in Schwarz-Weiß absolvierte.

Neue LASK-Stürmer? "Werden nichts überstürzen"

Zwei Stürmer sollen noch kommen, wünschte sich Kühbauer zuletzt von der sportlichen Führung. Das Budget für diese nötigen Verpflichtungen sei ausreichend vorhanden, betont LASK-CFO Mergim Bresilla gegenüber "Sky".

"Aber was wir nicht brauchen, ist Aktionismus. Wir werden einen Stürmer holen, aber wir werden nichts überstürzen", so der kaufmännische Geschäftsführer.

"Kann es auch ganz gut von Anfang an"

Bis es so weit ist, müssen Adeniran und Co. also liefern. Der US-Amerikaner tat dies am Freitag mit seinem ersten Bundesliga-Doppelpack, aber auch Christoph Lang konnte gegen den GAK anschreiben.

Es war dies der erste Treffer des Steirers als Startelf-Spieler nach zuletzt neun Joker-Toren in Folge. Erst beim Auftakt im UNIQA ÖFB-Cup gegen Karlsdorf bewies er mit einem Viererpack seine Qualitäten als Edeljoker.

"Edeljoker kann ich nicht mehr hören, muss ich ehrlich sagen", so Lang. Natürlich freue es ihn, dass er als solcher nicht zuletzt in der vorigen Double-Saison wichtige Scorer beitragen konnte, "aber ich glaube, ich kann es auch ganz gut von Anfang an".

Lang wäre eigentlich in einer anderen Rolle eingeplant gewesen

Am Freitag lief er in einer etwas offensiveren Rolle - als linker Flügel oder linker Stürmer, je nachdem, wie man es nimmt - als zumeist auf. Dort sei er vor Saisonbeginn eigentlich nicht eingeplant gewesen, gibt Kühbauer gegenüber "Sky" zu.

"Es ist gut, dass der 'Langi' dieses Thema angenommen hat, weil er grundsätzlich ein Spieler ist, der lieber aus der Tiefe kommt. Aber er hat heute wirklich gute Laufwege gehabt und sich belohnt. Auch gegen den Ball hat er gut gearbeitet - er hat wirklich alles versucht, dass der Trainer ihn nicht austauschen kann", schwärmt der LASK-Coach.

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Christoph Lang (links) ist bis jetzt einer der Gewinner der neuen LASK-Saison
Foto: ©GEPA

Ausgetauscht hat ihn der Trainer dann trotzdem, nämlich in Minute 81. Glücklicherweise konnte der 24-Jährige zwei Minuten davor noch einnetzen.

"Stress habe ich keinen gehabt, aber wenn wir die ein oder andere Situation besser fertig spielen, kann ich schon früher ein Tor machen. Mich hat es gefreut, dass es dann doch geklappt hat", strahlt Lang.

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