Aleksandar Dragovic ergänzt: "Wir waren überragend eingestellt! Wir haben gewusst, dass Rapid nicht voller Selbstvertrauen herkommt, das haben wir in der ersten Hälfte sehr gut ausgenützt."
Die Intensität macht's
Rapid machte im Spielaufbau Fehler, die Austria war zur Stelle und konnte mit den sich bietenden Räumen viel anfangen. Eine Stärke, die auch schon in Salzburg zu sehen war.
Johannes Eggestein: "Wir spielen wahnsinnig intensiv. Der eine oder andere Gegner hat große Probleme, wenn wir vorne anlaufen, wenn wir die Abstöße zustellen – da haben wir sehr gute Balleroberungen, wo wir schnell zu Abschlüssen kommen."
Philipp Wiesinger grinst: "Wir trainieren ja doch täglich. Jetzt sieht man es."
Mit einer 2:0-Führung ging’s in die Pause, danach ließen die Veilchen nichts mehr anbrennen.
Keine Euphorie
So groß die Freude über den Derbysieg auch sein möge, Euphorie bricht bei den Violetten keine aus.
"Wenige haben uns diesen Start ins Frühjahr zugetraut. Aber wir dürfen jetzt keinen Höhenflug haben uns glauben, alles geht einfach. Wir müssen den Flow jetzt mitnehmen", sagt Wiesinger.
Das Etappenziel bleibt, alles andere ist aktuell uninteressant. "Das Wichtigste ist, in die Top 6 zu kommen. Sicher wissen wir, dass wir einen Riesenschritt in die richtige Richtung gemacht haben, aber es ist noch nichts erreicht. Jedes Spiel ist so eng", so Kapitän Manfred Fischer.
Eine (logische) Begleiterscheinung
Und selbst das ist für Coach Helm eigentlich nur eine (logische) Begleiterscheinung: "Ich habe den kompletten Fokus auf der Entwicklung der Mannschaft. Alles andere drumherum ist das Resultat unserer Leistungen. Das A-Product ist die Performance, der Output ist das B-Product."
Aktuell passt beides.
Das war die Watchparty der Ansakonferenz zum 348. Wr. Derby: