Endstand
2:0
2:0 , 0:0
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Der Traumstart ist das violette B-Produkt

Siege gegen Salzburg und Rapid! Doch die Wiener Austria bleibt demütig.

Der Traumstart ist das violette B-Produkt Foto: © GEPA

Ein Auswärtssieg in Salzburg, ein 2:0-Heimsieg im Wiener Derby – die Austria hat einen sensationellen Start ins Frühjahr hingelegt.

Die Belohnung: Sechs Punkte Vorsprung auf den Siebenten Rapid, nur ein Punkt Rückstand auf Spitzenreiter Salzburg.

"Wir haben in den letzten Wochen sehr viel investiert, um genau an diesem Punkt zu sein", stellt Trainer Stephan Helm zufrieden fest.

Kein Zweifel

Die Veilchen ließen im Duell mit ihrem Wiener Erzrivalen zu keinem Zeitpunkt Zweifel aufkommen, fuhren einen hochverdienten Sieg ein.

"Weil wir von der ersten bis zur 90. Minute wie ein Mann unsere Vorstellungen auf den Platz gebracht haben. Jeder kämpft für den anderen, das ist der Schlüssel", sagt Helm.

Aleksandar Dragovic ergänzt: "Wir waren überragend eingestellt! Wir haben gewusst, dass Rapid nicht voller Selbstvertrauen herkommt, das haben wir in der ersten Hälfte sehr gut ausgenützt."

Die Intensität macht's

Rapid machte im Spielaufbau Fehler, die Austria war zur Stelle und konnte mit den sich bietenden Räumen viel anfangen. Eine Stärke, die auch schon in Salzburg zu sehen war.

Johannes Eggestein: "Wir spielen wahnsinnig intensiv. Der eine oder andere Gegner hat große Probleme, wenn wir vorne anlaufen, wenn wir die Abstöße zustellen – da haben wir sehr gute Balleroberungen, wo wir schnell zu Abschlüssen kommen."

Philipp Wiesinger grinst: "Wir trainieren ja doch täglich. Jetzt sieht man es."

Mit einer 2:0-Führung ging’s in die Pause, danach ließen die Veilchen nichts mehr anbrennen.

Keine Euphorie

So groß die Freude über den Derbysieg auch sein möge, Euphorie bricht bei den Violetten keine aus.

"Wenige haben uns diesen Start ins Frühjahr zugetraut. Aber wir dürfen jetzt keinen Höhenflug haben uns glauben, alles geht einfach. Wir müssen den Flow jetzt mitnehmen", sagt Wiesinger.

Das Etappenziel bleibt, alles andere ist aktuell uninteressant. "Das Wichtigste ist, in die Top 6 zu kommen. Sicher wissen wir, dass wir einen Riesenschritt in die richtige Richtung gemacht haben, aber es ist noch nichts erreicht. Jedes Spiel ist so eng", so Kapitän Manfred Fischer.

Eine (logische) Begleiterscheinung

Und selbst das ist für Coach Helm eigentlich nur eine (logische) Begleiterscheinung: "Ich habe den kompletten Fokus auf der Entwicklung der Mannschaft. Alles andere drumherum ist das Resultat unserer Leistungen. Das A-Product ist die Performance, der Output ist das B-Product."

Aktuell passt beides.

Das war die Watchparty der Ansakonferenz zum 348. Wr. Derby:

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