Grünwald ärgert sich über Schiri: "Ein Skandal"

 

Das 2:2 zwischen TSV Hartberg und der Wiener Austria hatte so ziemlich alles zu bieten, was den Fußball so ausmacht (Spielbericht >>>).

Strittige Szenen, Führungswechsel, Eigentore, einen aberkannten Treffer, einen vergebenen Elfmeter und eine Rote Karte bekamen die 4.500 Fans in der Steiermark zu sehen.

„Es war verrückt! In diesem Spiel war wirklich alles dabei“, meinte Florian Klein bei „Sky“.

Der Oberösterreicher war es auch, der mit einem Eigentor - dem zweiten in dieser Partie nach jenem von Christian Klem - den Endstand fixierte, als er vor Tadic klären wollte und den Ball unglücklich über die Linie bugsierte.


Aberkanntes 3:1 als Schlüsselmoment

„Ich muss da hingehen, es geht nicht anders. Vielleicht hätten wir den Pass über außen verhindern können, aber das geht nicht immer. Es war einfach unglücklich, aber was soll ich machen?“, so Klein.

Und so wurde es wieder nichts mit dem ersehnten Befreiungsschlag nach den jüngsten Rückschlägen für die Violetten.

„Man merkt, was passiert, wenn man gerade nicht so einen Lauf hat. Es spielt sehr viel gegen einen. Es muss normal 3:1 für uns stehen. Es waren wirklich viele Schiedsrichter-Entscheidungen gegen uns. Da war es schwierig“, ärgerte sich der Verteidiger.

Auch Trainer Christian Ilzer sprach beim Tor zum vermeintlichen 3:1 von einem regulären Treffer. „Das dritte Tor von Grünwald war für mich niemals Abseits, das war für mich der Schlüsselmoment."

"Die Vier waren heute katastrophal. Ich rede mich so gut wie nie auf den Schiedsrichter aus, aber was da passiert ist, ist einfach ein Skandal“

Grünwald über das Schiedsrichter-Gespann

Grünwald mit deutlichen Worten

Der Steirer erklärte: „Es war toll herausgespielt. Monschein rennt beim Schuss aus dem Tor raus. Wenn man den Schuss von Grünwald aus der richtigen Perspektive ansieht, hat Monschein Goalie Swete überhaupt nicht behindert. Wenn man auf die Bewegung von Swete achtet, sieht man klar, dass er mit dem Pass auf Grünwald einen Schritt auf seinen rechten Fuß macht, deshalb ist er überhaupt nicht irritiert von der Bewegung von Monschein.“

Richtig deutliche Worte fand hingegen der FAK-Kapitän zur Leistung des Schiedsrichters-Gespann. „Die Vier waren heute katastrophal. Ich rede mich so gut wie nie auf den Schiedsrichter aus, aber was da passiert ist, ist einfach ein Skandal“, war Grünwald brennheiß.

Keine Diskussion ließ der Austria-Trainer über die Rote Karte von Debütant Palmer-Brown aufkommen. „Ich denke, es war ein Foul, er hat die Hand zu Hilfe genommen, nach strenger Regelauslegung ist das auch Rot.“

Allerdings hätte es dann seiner Meinung in der ersten Hälfte ebenfalls einen Strafstoß für die Austria geben müssen. „Ich habe eine ähnliche Situation in der ersten Hälfte gesehen bei einem Foul an Monschein, das war eine identische Situation und wurde nicht geahndet.“

"Eine Gemeinheit"

Grünwald meinte dazu: „Der Linienrichter sagt zu mir noch, dass es Elfmeter war und der Haupt-Referee pfeift nicht. Wir hätten mit einem Sieg Selbstvertrauen für das Derby tanken können, normalerweise machst du hier auch heute die drei Punkte und kommst in eine Aufwärtsspirale, aber gegen 15 Leute ist es schwer. Das ist eine Gemeinheit.“

Bei allem Ärger sah Ilzer dennoch einen klaren Aufwärtstrend bei seiner Elf:

„Ich habe eine klare Leistungssteigerung von meiner Mannschaft gegenüber dem letzten Spiel gesehen. Es war eine klare Verbesserung in der Körpersprache, wir waren aggressiver, beweglicher in der Offensive und das gegen einen Gegner, der auch ein gutes Fußballspiel gemacht hat. Wir haben einen Pausenrückstand gedreht. Es waren heute einfach viele Attribute dabei, die wir unter der Woche gefordert haben. Bis zum Ausschluss waren wir besser, dann müssen wir uns bei Lucic bedanken, dass er den Punkt mit ein paar richtig guten Paraden festgehalten hat."

Textquelle: © LAOLA1.at

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