Austria Wien: Neuer Verteidiger und Stögers Pläne

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Die Wiener Austria ist dieser Tage drauf und dran, Transfer-Nägel mit Köpfen zu machen.

LAOLA1-Informationen zufolge stehen die Veilchen unmittelbar vor der Verpflichtung von Erik Palmer-Brown. Grundsätzlich wurde mit allen Parteien Einigung erzielt, finale Gespräche werden in den nächsten Tagen geführt.

Der US-amerikanische Innenverteidiger wird für ein Jahr von Manchester City an die Violetten verliehen, zudem besitzt der FAK eine Kaufoption auf den 22-Jährigen.

Der Abwehrspieler, der bereits zwei Länderspiele für die USA absolviert hat, kam im Jänner 2018 zu Man City, war danach nach Belgien an KV Kortrijk und zuletzt in die Niederlande an NAC Breda verliehen. Im Frühjahr war Palmer-Brown in der Innenverteidigung des Eredivisie-Klubs gesetzt.

Weitere Spieler könnten folgen

Gut möglich, dass der US-Kicker nicht der letzte Spieler von Man City bleibt, der die Veilchen in den kommenden Transferzeiten verstärkt. Sportdirektor Ralf Muhr hat in den vergangenen Wochen enge Kontakte zu Fergal Harkin, verantwortlich für Football Partnership & Pathways Manager beim Premier-League-Klub, geknüpft. Man City soll die Violetten als einen jener Klubs sehen, bei dem sich vielversprechende Talente weiterentwickeln können.

Auf die Leistungen, die Palmer-Brown künftig in der Bundesliga bringt, wird ein alter Bekannter ein genaues Auge werfen. Sinan Bytyqi, früherer Nachwuchs-Teamspieler des ÖFB und einst selbst im Nachwuchs bei Man City aktiv, ist in Österreich und der Schweiz für das Scouting der Engländer verantwortlich. Der 24-Jährige musste seine aktive Karriere wegen Herzproblemen sehr früh beenden.

Mit Luka Ilic hat sich vor einiger Zeit übrigens ein weiteres Talent der „Citizens“ die Gegebenheiten in Wien-Favoriten angesehen. Der 20-jährige Mittelfeldspieler ist serbischer U21-Teamspieler, er wird in der kommenden Saison leihweise bei NAC Breda kicken.

Peter Stögers Pläne

Indes hat Neo-Sportvorstand Peter Stöger einen Tag vor seinem offiziellen Amtsantritt gemeinsam mit Neo-Sportkoordinator Alexander Bade und Sportdirektor Muhr seine Pläne für die Zukunft der Austria erörtert.

Das Trio will sehr eng zusammenarbeiten, Stöger ist auf dem Papier zwar der Chef der sportlichen Abteilung, aber de facto als Teamplayer bekannt, was er noch einmal hervorstreicht.

Von Bade erhofft man sich vor allem einen Mehrwert durch seine ausgezeichneten Kontakte nach Deutschland, wo der gebürtige Berliner als Goalie in der ersten und zweiten Liga rund 20 Jahre lang aktiv war.

Zudem soll der 48-Jährige mit seiner Expertise helfen, den Übergang der FAK-Talente in den Profi-Bereich zu optimieren. Schon beim 1. FC Köln hat Bade als „Top-Talente-Manager“ und Bindeglied zwischen Nachwuchs- und Profi-Bereich diesbezügliche Erfahrungen gesammelt.

Zudem soll das Scouting, das zuletzt von Muhr schon ausgebaut wurde, weiter optimiert werden.

An ein durchgängiges Spielsystem für den gesamten Verein glaubt Stöger nicht, vielmehr solle in der Spielerausbildung mehr Wert auf die individual-taktische Ausbildung gelegt werden. Sehr wohl aber werden einheitliche Spielprinzipien implementiert.

Textquelle: © LAOLA1.at

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