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NEWS
Auch Altachs Spieler beklagen Termin: "Nicht optimal für uns"
Die Fans üben Kritik an der Bundesliga für den 19:00-Uhr-Termin am Sonntag, für die Vorbereitung auf das nächste Spiel sind die Umstände auch bedingt geeignet.
Während der Großteil Österreichs am Montagmorgen den Zweikampf mit dem Wecker führte, kam der SCR Altach gerade wieder in der Heimat an.
Erholung von den Zweikämpfen am Platz war vorrangig im Bus angesagt, denn die Vorbereitungswoche ist kurz. Schon am Freitagabend eröffnen ausgerechnet die Vorarlberger die zweite Runde der ADMIRAL Bundesliga gegen die WSG Tirol.
Nicht nur für die Fans ein suboptimaler Terminplan. Die wenigen Fans, die die schwierigen Umstände dennoch für die zweitlängste Auswärtsfahrt ihrer Saison auf sich nahmen - nur Favoriten liegt noch ein paar Kilometer östlicher - taten ihre Meinung schon per Spruchband kund (und erfahren dafür von den LAOLA1-Usern vorrangig Zustimmung>>>).
Kein Kommentar von Zaric
Darauf angesprochen, gab es unterschiedliche Reaktionen von Trainer und Spielern der Rheindörfler.
Während sich Ognjen Zaric lieber vornehm, aber vielsagend zurücknahm ("egal, was ich jetzt sage: Irgendjemand wird es kritisieren, darum lass' ich es jetzt"), war Vesel Demaku offensiver.
"Wir wissen alle, wo Vorarlberg liegt. Für die Fans ist Sonntagabend kein guter Termin. Die müssen morgen arbeiten gehen und deswegen tut es mir für sie auch leid. Ich glaube, wir haben normalerweise mehr Leute mit", gab es von ihm Verständnis für den Protest.
Auch die Spieler müssen sich adaptieren: "Dieses Wochenende ist uns die Uhrzeit wetterbedingt schon lieber, aber ansonsten muss ich ehrlich sagen: Wir kommen um 6:00-7:00 Uhr in Vorarlberg an, fahren vorher acht Stunden Bus und vier Tage später geht es schon weiter. Optimal ist es nicht für uns, aber die Liga wird sich nicht nach uns richten, von daher müssen wir es einfach annehmen."
Um 17:00 Uhr nicht viel wärmer?
Auch Rapid wird in drei Wochen sonntags um 19:00 Uhr ein Auswärtsspiel bestreiten, eine Fahrt von Wien nach Salzburg (bzw. retour) ist mit dem Roadtrip der Altacher aber nicht zu vergleichen.
Für die Fans aus den Bundesländern, von denen die Hütteldorfer überdurchschnittlich viele vorweisen und auch zu ihren Heimspielen anziehen können, ist der Termin am Sonntagabend auch zuhause keine optimale Angelegenheit.
"Bei Rapid sehe ich öfter, dass die Fans aus ganz Österreich anreisen, da wird es schon ziemlich spät", bedauerte Matthias Seidl.
Für den Kapitän sei "17:00 Uhr eine gute Zeit, da kann man danach noch gescheit essen und kommt rechtzeitig ins Bett, auch wenn man auswärts spielt. Von den Temperaturen macht es keinen mörderischen Unterschied, aber wir können es wenig beeinflussen."