NEWS

Herzog wütet gegen Rapid: "Dann scheidet man besser aus"

Rapid hat den Heimsieg gegen Altach über die Runden gebracht. Petter Nosa Dahl sprach danach von "müden Beinen". Das stieß Andreas Herzog sauer auf.

Herzog wütet gegen Rapid: "Dann scheidet man besser aus" Foto: © IMAGO / STEINSIEK.CH

Der SK Rapid ist mit einem 1:0-Heimsieg über den SCR Altach erfolgreich in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Spielbericht >>>

Petter Nosa Dahl erzielte das Goldtor bereits in der vierten Spielminute, mit einer besseren Chancenverwertung hätten die Grün-Weißen noch in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse sorgen können. Yusuf Demir traf etwa nur die Latte.

Müde Beine?

So hielten die Vorarlberger mit Fortdauer der Partie immer besser dagegen, schnupperten bei einer abgerissenen Flanke von Yann Massombo, die an der Stange landete, am Ausgleich. Den Nachschuss von Marko Raguz parierte Niklas Hedl.

Die letzten Minuten verbarrikadierten sich die Wiener nur noch hinten und spielten mit dem Feuer, bestraft wurden sie dafür aber nicht.

Dahl führte die schwächere zweite Hälfte auf den intensiven Saisonstart zurück: "Wir haben schon einige Spiele absolviert, vielleicht waren es die müden Beine. Ein zweiter Treffer hätte uns geholfen."

Auch Trainer Johannes Hoff Thorup und einige weitere Spieler sprachen die Belastung der vergangenen Tage an.

Herzog drückt Unverständnis deutlich aus

Damit konnte Andreas Herzog wenig anfangen.

Der ehemalige Rapid-Spieler analysierte die Partie als "Sky"-Experte und verlieh seinem Unverständnis Ausdruck.

"Wenn ich nach drei, vier Partien sage, ich habe zu viele Spiele in den Beinen, dann ist es besser, man scheidet in der Conference-League-Quali aus. Ich kann diesen Dreck nicht mehr hören", fand Herzog deutliche Worte.

Wenn Rapid "wieder erfolgreich sein will", müsse man Klarheit über "gewisse Sachen" haben. Die Leistung gefiel dem 57-Jährigen nur bedingt und erinnerte ihn an die wenig ruhmreiche Vorsaison.

"Die ersten 30 Minuten waren gut, dann ist man wie in der Vergangenheit zu tief geworden und konnte nicht mehr richtig nachsetzen", analysierte Herzog.

Kommentare