Endstand
1:0
1:0 , 0:0
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Kein Punkt, aber "besser kannst du bei Rapid fast nicht spielen"

Zumindest mit dem eigenen Auftritt nach Seitenwechsel waren die Altacher zufrieden, auch wenn das Ergebnis nicht dazu passte.

Kein Punkt, aber "besser kannst du bei Rapid fast nicht spielen" Foto: © GEPA

Erst am Montagmorgen wird der SCR Altach wieder daheim ankommen, und dann nicht einmal mit Zählbarem im Bus: Einmal mehr war Hütteldorf kein guter Boden, der SK Rapid kein dankbarer Gegner.

Zum neunten Mal in den letzten zehn Duellen gab es für die Rheindörfler keinen Torerfolg gegen die Wiener. Einer hätte genügt, um beim 0:1 zumindest einen Punkt mitzunehmen - und die Chancen gab es in der Schlussphase.

Ein Grund für lange Gesichter? Nicht wirklich! Zumindest waren Trainer und Spieler darum bemüht, ihren Bundesliga-Auftakt nüchtern einzuordnen.

"Ich bin vor allem aufgrund der zweiten Halbzeit mit der Leistung schon sehr zufrieden - in Hinblick darauf, was für Qualität auf uns zugekommen ist", blieb Ognjen Zaric sogar ein Lob übrig. "Ich finde, dass du es als SCR Altach hier auswärts gegen Rapid fast nicht besser spielen kannst, als wir es in der zweiten Halbzeit getan haben."

Nicht zu verwechseln mit Zufriedenheit mit dem Resultat: "Es wäre für uns im Bereich des Möglichen gewesen, etwas mitzunehmen, so wie wir in der zweiten Halbzeit aufgetreten sind. Wir hatten sie ja speziell in der Schlussviertelstunde komplett eingekesselt und müssen meiner Meinung nach einen Punkt mitnehmen."

Eins schießen war möglich, noch eins kassieren auch

Dass ein solcher nicht gelang, verhinderte bei einer abgerissenen Massombo-Flanke die Stange. Auch Vesel Demaku hätte die Gelegenheit gehabt.

Der Mittelfeldmann war auch hin- und hergerissen: "Das war der erste richtige Härtetest. Von dem her bin ich mit der Mannschaftsleistung eigentlich ganz zufrieden, auch wenn wir klar mit dem Ziel hergekommen sind, Punkte mitzunehmen. Aber die Mannschaft wirkt gut."

Für Zählbares wären auch die Anfangsminuten zu überstehen gewesen: "Das haben wir nicht geschafft, aber uns trotzdem genug Chancen herausgespielt, um ein Tor zu erzielen. Aber man muss schon so ehrlich sein, wir hätten auch noch eins kriegen können."

Nur vier Tage Vorbereitung

Lange darf der Gedanke ohnehin nicht beim Auftaktspiel kleben bleiben: Schon Freitagabend wartet die nächste Bundesliga-Aufgabe, damit bekam Altach gleich zum Start die kürzest mögliche Vorbereitungswoche serviert.

Zumindest wird mit dem Heimspiel gegen die WSG Tirol auch die Aufgabe eine andere. Die Schlussphase in Wien soll dabei helfen, Schwung zu nehmen.

"Es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, weil wir uns ärgern. Es ist meine Aufgabe als Trainer, das einzuordnen. Es ist inhaltlich vieles dabei, wie wir Fußball spielen wollen", war Zaric optimistisch.

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