Die vier Personal-Baustellen der Admira

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Die Admira darf bereits eine Runde vor Ende der laufenden Saison die Planungen für die kommende Spielzeit starten.

Nach dem 3:2-Heimsieg gegen Wacker Innsbruck haben die Südstädter den Klassenerhalt fixiert und werden auch 2019/20 ein Teil der österreichischen Bundesliga sein.

Es liegt eine nervenaufreibende Saison hinter der Admira, inklusive Trainer-Entlassung, Personalsorgen und Überwinterung am letzten Tabellenplatz. Doch wer glaubt, dass sich die Verantwortlichen über den Sommer zurücklehnen können, der hat sich getäuscht.

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„Man kennt ja die Admira, da wird sicher wieder viel tun“, macht sich auch Manager Amir Shapourzadeh keine Illusionen, dass der gleiche Kader im kommenden Spieljahr auf Punktejagd geht.

Auch Trainer Reiner Geyer weiß, dass einiges an Arbeit in den kommenden Wochen ansteht: „Jetzt können wir wirklich beginnen, am Kader zu arbeiten."

Gleich bei mehreren Leistungsträgern deuten die Zeichen auf Abschied. LAOLA1 hat sich mit den Betroffenen unterhalten und gibt einen Überblick.

1. Kapitän Daniel Toth

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Dass die Admira ein ideales Sprungbrett für junge Talente ist, ist wahrlich kein Geheimnis. Kaum ein Team in Österreich vertraut dem eigenen Nachwuchs so sehr wie die Südstädter.

Doch so naiv zu sein und zu glauben, man könne nur mit Youngsters in der Bundesliga bestehen, ist man bei der Admira auch nicht. Dementsprechend wichtig im Kader ist Kapitän Daniel Toth. Der 31-jährige Mittelfeldspieler ist bereits seit 2009 Teil des Vereins und hat in dieser Saison bislang 29 von 31 Spielen gemacht.

Sein Vertrag läuft im Sommer aus, ein Verbleib ist noch alles andere als fix, wie er im Gespräch bestätigt: „Das wird sich zeigen, vielleicht noch in dieser Woche. Ich will es auch so schnell wie möglich geklärt haben. Es gibt ein paar Bedingungen, der Verein weiß Bescheid. Noch ist nichts fix.“

„Ich bin jetzt seit zehneinhalb Jahren hier, aber es muss alles passen. Nur so verlängern tue ich nicht. Für mich gibt es nur 100 Prozent, mit 97 Prozent hat das keinen Sinn“, ist er grundsätzlich an einem Verbleib interessiert.

„Das werden wir jetzt in Ruhe in dieser Woche besprechen, jetzt haben wir die Klarheit und Sicherheit“, kündigt Shapourzadeh nach dem fixierten Klassenerhalt Gespräche mit dem Kapitän an.

2. Stephan Zwierschitz

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Etwas deutlicher ist die Lage bei Rechtsverteidiger Stephan Zwierschitz. Auch beim 28-Jährigen läuft der Vertrag aus, ein Verbleib in der Südstadt steht nicht mehr zur Debatte.

„Das war mein letztes Heimspiel“, stellt Zwierschitz nach der Partie gegen Wacker Innsbruck klar.

Auch sein kommender Arbeitgeber scheint bereits festzustehen, wenn man auch noch auf die offizielle Verkündung warten muss. Mit einem vielsagenden Lächeln auf den Lippen erzählt Zwierschitz: „Es gibt Gespräche mit der Austria. Nach der Saison werden wir mehr wissen.“

3. Kolja Pusch

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Der Deutsche wechselte in der Winterpause leihweise vom 1. FC Heidenheim zur Admira, mit zwei Toren und vier Assists in zehn Spielen hat er einen maßgeblichen Anteil am Klassenerhalt.

„Mission complete“, war sein Statement nach dem Sieg gegen Wacker Innsbruck. Worte in die man durchaus hineininterpretieren kann, dass Pusch wieder den Weg zurück nach Deutschland sucht.

Mit seinem Abgang muss Trainer Geyer damit auch die wichtige Spielmacher-Position im 3-5-2-System neu besetzen. Außer natürlich, der Coach hat ohnehin andere Spielsystem-Pläne für die kommende Saison.

4. Sasa Kalajdzic

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Das heißeste Transfer-Eisen der Admira ist natürlich Sasa Kalajdzic. Sein Vertrag läuft zwar noch bis 2020, ein Verbleib scheint dennoch äußerst unwahrscheinlich.

Im Winter wollte ihn Rapid bereits für runde eine Million Euro nach Hütteldorf lotsen, mit sieben Toren und drei Assists in elf Frühjahrs-Spielen hat der Stürmer zum einen den Preis weiter nach oben geschraubt, zum anderen weitere Interessen angelockt.

„Ich weiß es nicht, ich kann es wirklich nicht sagen. Falls es das war, bin ich froh, dass ich mich mit dem Klassenerhalt verabschieden konnte“, so Kalajdzic nach dem Spiel gegen Wacker Innsbruck.

„Über solche Dinge werde ich nicht sprechen“, so Manager Shapourzadeh auf die Frage, ob es bereits konkrete Angebote für den 21-Jährigen am Transfermarkt gibt.

Textquelle: © LAOLA1.at

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