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NEWS
"Unglaublich viele Gefühle!": So sah die WSG den Klassenerhalt
Die Wattener schaffen auch heuer den Klassenerhalt - und das aus ihrer Sicht hochverdient, nachdem man einen starken Grunddurchgang gespielt hatte. Jetzt wird gefeiert.
Die WSG Tirol bleibt auch in der nächsten Saison erstklassig! Den Wattenern reicht ein 1:1 gegen Blau-Weiß Linz, um den Klassenerhalt einen Spieltag vor Schluss klar zu machen (zum Spielbericht >>>).
Grund dafür ist, dass man das "Sternchen" aus dem Grunddurchgang hat, der GAK dagegen nicht, und man somit bei einem Sieg von Blau-Weiß Linz in der letzten Runde in der Tabelle auf jeden Fall vor den Grazern bleiben würde. Gewinnen die Linzer, bleibt man fix vor ihnen.
Dementsprechend groß war die Erleichterung bei allen im Verein, auch wenn man nach Abpfiff noch einige Minuten warten musste, bis das Spiel in Graz zu Ende war und der Klassenerhalt in trockenen Tüchern war. Währenddessen blieben alle im Stadion und verfolgten das Spiel über die Video-Leinwand.
"Es war eine ganz komische Situation, aber ich bin einfach nur erleichtert und froh, dass wir es geschafft und unser Ziel wieder erreicht haben. Es war alles andere als einfach, gerade die letzten Wochen, aber wie wir heute wieder aufgetreten sind, das spiegelt den Charakter der Mannschaft wider", so der stolze Kapitän Valentino Müller im "Sky"-Interview zum Spiel und der Zitterpartie am Ende.
"Hochverdient geschafft"
"Dieses Jahr beschreibt die Quali-Gruppe am besten, was die Punkteteilung anstellen kann in so einer Liga. Wenn man sich die Tabelle ohne Punkteteilung anschaut, dann ist es ja glasklar", übte der 27-Jährige auch leise Kritik am Ligasystem.
Von den Emotionen überwältigt fühlte sich auch Trainer Philipp Semlic, der gleich mehrmals mit Bierduschen überzogen wurde: "Ich bin normal schon immer einer, der es recht gut auf den Punkt bringen kann, aber jetzt gehen einfach unglaublich viele Gefühle bei mir durch den ganzen Körper."
"Einerseits einen Punkterekord zu machen mit der WSG Tirol, mit unseren Jungs, mit den Voraussetzungen, die wir haben, und dann trotzdem nochmal im unteren Playoff in solche Troubles zu kommen mit der Punkteteilung. Es spricht aber trotzdem für die Jungs, weil wir es am Ende hochverdient geschafft haben", meinte Semlic, der nun bis Mittwoch nicht kontaktiert werden möchte. "Der Sportdirektor ist bekannt als Zeremonienmeister, und ich begebe mich da heute voll in seine Hände."
Hartes Stück Arbeit
Nachdem Nikolai Baden-Frederiksen die WSG mit einem Traumtor aus 25 Metern in Führung gebracht hatte ("Wenn sie mir den Platz geben, dann muss ich das probieren"), fiel es den Wattenern schwer, an die erste Hälfte anzuschließen.
"Natürlich hat jeder im Hinterkopf, dass die Situation extrem eng ist bei allen Mannschaften hinten drin, das ist klar. Man hat nach dem 1:0 gemerkt, dass die Energie nicht mehr so da war, wie es noch am Anfang gewesen ist", sagte Johannes Naschberger. Am Ende sei es ein hartes Stück Arbeit, aber man habe alles reingehaut.
Somit kann man sich in Wattens nach neun schwierigen Spielen in der Quali-Gruppen entspannen. "Wir haben uns das hier verdient, heute, aber auch über die ganze Saison gesehen, dass wir das Ding ziehen" jubelte David Kubatta. Es folgte eine wohl lange Partynacht. "Ich bin nicht der, der an vorderster Front etwas plant, aber da wird schon irgendwas kommen."