Endstand
2:0
0:0 , 2:0
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"Gibt mehr Glaube" - Sturm als Leader in die Meistergruppe

Sturm schlägt Altach und geht als Tabellenführer in die Meistergruppe. Ingolitsch feiert den vierten Heimsieg im vierten Spiel, spricht aber von einer Momentaufnahme.

"Gibt mehr Glaube" - Sturm als Leader in die Meistergruppe Foto: © GEPA

Der SK Sturm Graz beendet den Grunddurchgang der ADMIRAL Bundesliga dank eines 2:0-Sieges gegen Altach als Tabellenführer. Für Trainer Fabio Ingolitsch ist es bereits der vierte Heimsieg im vierten Spiel.

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Bemerkenswert: Trotz acht Niederlagen in 22 Spielen liegt der amtierende Meister an der Spitze. Der Vorsprung auf den Tabellensechsten beträgt nacht der Punkteteilung lediglich drei Punkte – die Meistergruppe verspricht maximale Spannung.

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"Ich wollte einfach helfen"

Einer der entscheidenden Spieler kommt von der Bank: Belmin Beganovic trifft nach seiner Einwechslung zum 2:0 und sorgt für die Entscheidung.

Der Offensivspieler erklärt nach der Partie bei "Sky", dass ihm schon vor dem Spiel bewusst gewesen sei, wie schwierig die Aufgabe wird. "Ich wollte einfach reinkommen und helfen." Beim Treffer habe er den Raum vor sich gesehen und entschlossen abgeschlossen. "Ich wollte einfach schießen und freue mich, dass es so gelungen ist."

Der Sieg gibt Sturm zusätzliches Selbstvertrauen. Beganovic sieht darin einen wichtigen Impuls für die kommenden Wochen. "Es kann nur ein Push sein." Das Ziel bleibe klar: Von Spiel zu Spiel schauen und das Maximum herausholen – am Ende gehe es natürlich darum, die Meisterschaft zu gewinnen.

Hödl überzeugt in neuer Rolle

Zum Man of the Match avancierte Jacob Peter Hödl mit Tor und Assist. Der Offensivspieler fühlt sich in seiner Rolle zwischen Flügel und Zentrum sichtlich wohl.

Er sagt selbstkritisch, dass er noch besser spielen könne, zeigt sich aber zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. Besonders die neue Position gefällt ihm: "'Wing' spiele ich gern." Entscheidend sei für ihn, dass er der Mannschaft helfen könne – egal auf welcher Position.

Trainer Fabio Ingolitsch erklärt, warum Hödl derzeit so gut funktioniert. "Er ist nicht nur Wingback, sondern oft auf der rechten Zehner-Position im Halbraum unterwegs, wo er sich am wohlsten fühlt." Die Lösung sei ein Stück weit aus der Not entstanden, habe sich aber als sehr wertvoll erwiesen. So bekomme Sturm zusätzliche Variabilität ins Spiel.

Spannung trotz Tabellenführung

Die Tabellenführung zum Abschluss des Grunddurchgangs bewertet Ingolitsch als schöne Momentaufnahme. Viel mehr aber auch nicht.

"Wir wissen alle, dass die Punkte geteilt werden." Der Vorsprung schmilzt damit auf ein Minimum. Zehn Spiele bleiben im Meisterrennen. "Jetzt geht es quasi bei Null los."

Trotzdem nimmt Sturm ein positives Gefühl mit. Der Trainer spürt mehr Vertrauen in das eigene Spiel – und mehr Glauben daran, dass in dieser Saison noch viel möglich ist.

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