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Diese Spieler blühten erst nach ihrem Bundesliga-Abschied auf

Einige Spieler konnten in der heimischen Bundesliga nicht komplett überzeugen und dennoch legten sie danach eine beeindruckende Karriere hin.

Diese Spieler blühten erst nach ihrem Bundesliga-Abschied auf Foto: © GETTY

Erling Haaland, Dominik Szoboszlai und Sadio Mané sind nur ein paar Namen, die in der ADMIRAL Bundesliga gespielt haben und danach eine Weltkarriere hinlegten.

Allerdings waren alle drei schon in der Bundesliga Topspieler und bei allen drei konnte man eine mehr oder weniger erfolgreiche Karriere erwarten.

Einige andere Spieler waren hingegen in der Bundesliga noch nicht ganz so erfolgreich und dennoch legten sie nach ihrer Zeit in Österreich eine beachtliche Karriere hin.

LAOLA1 liefert einen Überblick über die Spieler, die erst nach ihrem Abschied aus der Bundesliga so richtig aufgeblüht sind.

Dion Beljo

Dion Beljo
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Bei Rapid war der Kroate in der Saison 2024/25 zwar gesetzt, allerdings trat er dabei zumeist nicht als absoluter Toptorjäger auf. In 29 Bundesligaspielen gelangen dem Leih-Stürmer des FC Augsburg zehn Tore.

Für Dinamo Zagreb sollte sich der Stürmer jedoch als absoluter Goldgriff herausstellen. Vier Millionen Euro legten die Kroaten auf den Tisch, um Beljo im Sommer 2025 zu holen.

In seiner Heimat zeigt sich der Stürmer in der Saison 2025/26 in echter Torlaune:

30 Tore in 34 Liga-Spielen (bzw. 37 Tore in bewerbsübergreifend 45 Pflichtspielen) für Dinamo Zagreb befördern den 24-Jährigen auf den aktuell vierten Platz im Rennen um den goldenen Schuh.

Morten Hjulmand

Morten Hjulmand
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Nach zweieinhalb Jahren bei der Admira wechselte Hjulmand im Winter 2021 für insgesamt 2,5 Millionen Euro (inklusive Weiterverkaufsbeteiligungen) zu Lecce in die italienische Serie A.

Hjulmand zeigte zuvor bereits ordentliche Leistungen in der Bundesliga, doch dass der Däne dermaßen durchstartet, war für die meisten überraschend.

Denn der damals 22-Jährige zeigte auch in Italien auf und verdiente sich eineinhalb Jahre später einen fast 20 Millionen Euro schweren Transfer zu Sporting Lissabon.

In Portugal entwickelte sich der mittlerweile 26-Jährige zum absoluten Führungs- und Leistungsspieler.

So führte er Sporting in der Saison 2025/26 als Kapitän bis ins Champions-League-Viertelfinale. Auch aus der dänischen Nationalmannschaft ist der Mittelfeldspieler mittlerweile nicht mehr wegzudenken.

Hany Mukhtar

Hany Mukhtar
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Als vielversprechendes Talent wechselte Mukhtar in der Saison 2015/16 leihweise von Benfica Lissabon zu Red Bull Salzburg.

Doch wirklich funktionieren sollte es in der Mozartstadt nicht. Gerade mal 15 Spiele bestritt der Deutsche im Trikot der "Bullen".

Wesentlich besser sollte es bei seiner nächsten Station in Bröndby laufen. Nach dreieinhalb recht erfolgreichen Jahren ging es 2020 weiter in die MLS zu Nashville SC.

Und in den USA startete der offensive Mittelfeld dann so richtig durch. Mukhtar entwickelte sich zu einem der besten Spieler der MLS. 2022 wurde er sowohl Torschützenkönig als auch MVP.

Fisnik Asllani

Fisnik Asllani
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21 Spiele, fünf Tore und ein Assist - so liest sich die Bilanz von Fisnik Asllani in seinem Leihjahr 2023/24 bei der Wiener Austria.

Keine Statistik, die internationale Topklubs auf den Plan ruft, doch mittlerweile hat sich das geändert.

Auf das Jahr bei der Austria folgte eine starke Leihsaison bei der SV Elversberg in der 2. deutschen Bundesliga, 2025/26 konnte sich Asllani dann auch erstmals bei Stammklub TSG Hoffenheim durchsetzen.

Mit 21 Scorern in 34 Partien für das Team von Christian Ilzer konnte der kosovarische Nationalspieler unter anderem das Interesse von Teams wie Bayern München oder Barcelona auf sich ziehen.

Joelinton

Joelinton
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In den Spielzeiten 2016/17 und 2017/18 war Joelinton von der TSG Hoffenheim an den SK Rapid ausgeliehen. Als Stürmer konnte der damals noch junge Brasilianer jedoch nicht vollwegs in Hütteldorf überzeugen.

In insgesamt 79 Einsätzen konnte er für Rapid immerhin 21 Tore erzielen, dennoch wartete man stets auf etwas mehr.

Nach seiner Rückkehr nach Sinsheim sollte es um einiges besser funktionieren. 20 Scorerpunkte in 35 Spielen für die TSG bescherten Joelinton 2019 einen 43-Millionen-Euro-Transfer in die Premier League zu Newcastle United.

In England wurde der Brasilianer aufgrund seiner körperlichen Präsenz zum zentralen Mittelfeldspieler umgeschult. Dadurch entwickelte er sich auf seiner Position zu einem der besten Spieler der Liga und spielte seither auch acht Mal für die brasilianische "Selecao".

Attila Szalai

Attila Szalai
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Aus der Rapid-Jugend kommend, absolvierte Szalai gerade mal ein Bundesliga-Spiel für die Hütteldorfer. Da er sich im Westen Wiens nie durchsetzen konnte, ging es für den Ungarn 2017 zurück in seine Heimat, 2019 dann weiter nach Zypern.

Bei Apollon Limassol zeigte er schließlich auf, wodurch er sich einen Wechsel zum türkischen Giganten Fenerbahce verdienen konnte. In der Süper Lig entwickelte er sich zu einem der besten Verteidiger der Liga.

2023 folgte dann ein Wechsel über 12 Millionen Euro zu Hoffenheim. Doch seitdem ist die Karriere von Szalai etwas ins Stocken geraten.

Bei unzähligen Leihen konnte er nie wieder an seine Leistung in Istanbul anschließen. Dennoch hat der 28-Jährige mittlerweile 49 Einsätze für das ungarische Nationalteam absolviert.

Ryan Mmaee

Ryan Mmaee
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Ein weiterer Stürmer, der in der Saison 2024/25 bei den Hütteldorfern im Kader war, ist Ryan Mmaee. Doch im Gegensatz zu Beljo spielte der Marokkaner gar keine Rolle bei Rapid.

Aufgrund von Verletzungen stand er kein einziges Mal im grün-weißen Trikot am Platz.

Doch auch bei ihm läuft es in der Saison 2025/26 um einiges besser. Für Omonia Nikosia erzielte er in 28 Liga-Spielen 23 Tore.

Damit ist auch er im Goldenen-Schuh-Ranking weit vorne zu finden. Mit Platz elf befindet er sich unter anderem vor Spielern wie Serhou Guirassy, Lautaro Martinez oder Vinicius Junior.

Bobby Clark

Bobby Clark
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Nach 14 Spielen für den FC Liverpool wechselte Clark im Sommer 2024 für knapp 12 Millionen Euro und mit einer großen Erwartungshaltung zu Red Bull Salzburg.

Doch in der Mozartstadt funktionierte es gar nicht für den Engländer. Gerade mal 13 Startelfeinsätze absolvierte er im Trikot der "Bullen", wobei ihm nur ein Tor gelang.

Als absoluter Fehlkauf abgestempelt, ging es im Sommer 2025 per Leihe zurück auf die Insel zu Derby County. Und in der Heimat sollte es wieder funktionieren. Als absoluter Stammspieler in der Championship gelangen ihm drei Tore und vier Vorlagen.

Für seine Leistung wurde er daher auch von EFL als Young Player of the Season nominiert.

Igor Julio

Igor Julio
Foto: ©GEPA

Insgesamt 44 Mal lief der Brasilianer in der heimischen Bundesliga auf. Bei Stammklub Red Bull Salzburg konnte Igor aber nie wirklich Fuß fassen.

Seine beste Phase in Österreich hatte er bei während seiner Leihe zur Wiener Austria in der Saison 2018/19.

Um einiges besser sollte es dann in der italienischen Serie A laufen. Nach seinem Abschied aus Österreich im Sommer 2019 war der Verteidiger sowohl bei SPAL Ferrara als auch bei der AC Fiorentina absoluter Stammspieler.

2023 wechselte der Abwehrspieler für satte 16,5 Millionen Euro zu Brighton & Hove Albion, wo er weiterhin unter Vertrag steht.

Andreas Jungdal

Andreas Jungdal
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2023 wurde Jungdal für ein halbes Jahr vom AC Milan an den SCR Altach ausgeliehen. Lediglich sechs Mal hütete der Däne das Tor der Vorarlberger in diesem Halbjahr.

Über Cremonese ging es 2025 weiter in die belgische Pro League zu KVC Westerlo. Dort hat sich der 24-Jährige mittlerweile als einer der besten Keeper der Liga etabliert.

Dadurch wurde er 2026 auch erstmals in die dänische Nationalmannschaft einberufen.

Tarik Muharemovic

Tarik Muharemovic
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Gerade mal sechs Bundesliga-Spiele absolvierte Muharemovic 2021 für den WAC, ehe es den ehemaligen Nachwuchsspieler von Austria Klagenfurt und des WAC in den Nachwuchs von Juventus Turin verschlug.

In den Jugendabteilungen von europäischen Topklubs sind schon manche Talente versandet - aber nicht Muharemovic.

2024 folgte der Wechsel zu US Sassuolo in die Serie B. Dort gelang gleich in seiner ersten Saison der Aufstieg in der Serie A. In der höchsten Spielklasse Italiens zählt der Bosnier seither zu den vielversprechendsten Verteidigern der Liga.

Dank seiner starken Leistungen für Sassuolo sollen mittlerweile auch Vereine wie Inter Mailand oder der FC Barcelona am 23-Jährigen interessiert sein.

Arnel Jakupovic

Arnel Jakupovic
Foto: ©GEPA

Auch Jakupovic spielte im Nachwuchs von Juventus Turin, dorthin ging es für ihn allerdings per Leihe von Empoli. Eine weitere Leihe führte ihn 2019 ein halbes Jahr in die Bundesliga zum SK Sturm.

Allerdings spielte er nur sechs mal im Trikot der Grazer, wobei ihm kein Treffer vergönnt war.

Um einiges besser lief es jedoch bei seinen nächsten Stationen in Slowenien. Für NK Domzale und NK Maribor gelangen ihm insgesamt 56 Tore in der ersten slowenischen Liga.

Dank seiner Leistungen in Slowenien wurde er im Herbst 2024 auch von Ralf Rangnick ins ÖFB-Team einberufen. Mittlerweile ist der 27-jährige Mittelstürmer beim NK Osijek in Kroatien unter Vertrag.

Barnabás Varga

Barnabás Varga
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Insgesamt 16 Einsätze absolvierte Varga, der 2016 über Eberau den Sprung nach Mattersburg schaffte, in der österreichischen Bundesliga für den SV Mattersburg. Dabei gelang ihm gerade mal ein Tor.

2019/20 spielte der Stürmer mit 26 Jahren noch für den SV Lafnitz in LigaZwa.

Nach seinem Abschied aus Österreich ging ihm in Ungarn so richtig der Knopf auf. In seiner Heimat wurde er zwei Mal Torschützenkönig und mit Ferencvaros Meister.

Mittlerweile ist Varga 31 Jahre alt, ist Stammspieler in der griechischen Liga bei AEK Athen und auch aus dem ungarischen Nationalteam nicht mehr wegzudenken. Für die Magyarok absolvierte er bisher 28 Spiele, wobei ihm 13 Tore gelangen.

Jefte Betancor

Jefte Betancor
Foto: ©GEPA

Gemeinsam mit Varga spielte in der Saison 18/19 auch Jefte beim SV Mattersburg, wobei ihm in sechs Einsätzen ein Treffer gelang.

Im Winter folgte ein Wechsel zu Vorwärts Steyr. Doch seine beste Saison in Österreich hatte er in der darauffolgenden Spielzeit bei der SV Ried.

Mit 14 Toren und sechs Vorlagen schoss er die Innviertler 2019/20 zurück in die Bundesliga, doch er selbst ging nicht mit. Der Spanier zog weiter nach Rumänien. Stationen in Zypern und Griechenland sollten folgen.

2025 holte ihn Olympiakos Piräus. In derselben Saison wurde der Spanier mit 19 Toren Torschützenkönig in Griechenlands Super League.

Mittlerweile spielt der 32-Jährige wieder in seiner Heimat beim Zweitligisten Albacete Balompie und dort erlebte er in dieser Saison vermutlich sein Karriere-Highlight. Der Mittelstürmer schoss Real Madrid im Achtelfinale der Copa del Rey per Doppelpack aus dem Bewerb.

Adrian Grbic

Adrian Grbic
Foto: ©GEPA

Zwei Jahre spielte Grbic für den SCR Altach. In 42 Bundesliga-Spielen gelangen dem Angreiffer elf Treffer, doch seinen Durchbruch hatte er direkt nach seiner Zeit im Ländle.

In Frankreich schoss der Wiener Clermont Foot mit 17 Toren zum Aufstieg in die französische Ligue 1. Ein Wechsel über 9 Millionen Euro zum FC Lorient, sowie die erstmalige Einberufung ins ÖFB-Team sollten folgen.

Doch bei Lorient geriet seine Karriere ins Stocken. Nach mehreren Leihen spielt der 29-Jährige mittlerweile beim FC Luzern in der Schweiz.

Trotz seiner starken Quote im Nationalteam von vier Toren in neun Spielen wurde Grbic zuletzt 2021 ins ÖFB-Team einberufen.

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