Endstand
2:3
1:1 , 1:2
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Last-Minute! Wels holt in Bregenz Sieg in der Nachspielzeit

Die Vorarlberger kämpfen sich zweimal zurück, verlieren am Ende aber doch.

Schwarz-Weiss Bregenz unterliegt am 27. Spieltag der ADMIRAL 2. Liga mit 2:3 gegen den FC Hertha Wels.

Trotz drückender Überlegenheit der Gastgeber beweisen die Welser höchste Effizienz und entreißen den Vorarlbergern durch einen späten Siegtreffer von Luca Tischler (90.+3) die sicher geglaubten Punkte.

Dieser herbe Nackenschlag dämpft die tabellarischen Ambitionen der Bregenzer massiv, während die Gäste einen ungemein wichtigen Dreier für die Moral feiern.

Blitzstart und verdiente Bregenzer Antwort

Die von Schiedsrichter Manuel Baumann geleitete Partie beginnt am späten Freitagnachmittag mit einer eiskalten Dusche für die Heimmannschaft.

Quasi direkt nach dem Anpfiff schlägt der FC Hertha Wels eiskalt zu: Albin Gashi bedient Marek Svec, der die Gäste früh mit 1:0 in Führung bringt. Doch Schwarz-Weiss Bregenz beweist sofort Moral und reißt das Spielgeschehen an sich.

Die Dominanz der Hausherren macht sich schließlich bezahlt, als Jan Stefanon kurz vor dem Pausenpfiff für den großen Aufwand belohnt, zum hochverdienten 1:1 einnetzt und die Fans auf den Rängen wieder ins Spiel bringt.

Bregenz gelingt der nächste Ausgleich

Nach dem Seitenwechsel zeichnet sich ein vertrautes Bild ab: Bregenz macht das Spiel, doch Wels präsentiert sich gnadenlos effizient.

Erneut tritt Albin Gashi als genialer Vorbereiter in Erscheinung und serviert den Ball punktgenau für Sebastian Michael Malinowski, der die erneute 2:1-Führung für die Welser besorgt. Die Vorarlberger lassen sich jedoch nicht beirren und werfen alles nach vorne.

Die drückende Überlegenheit spiegelt sich deutlich in 62 Prozent Ballbesitz, acht Gesamtschüssen gegenüber fünf der Gäste (davon fünf Torschüsse für die Hausherren, vier für Wels) und sieben Eckbällen im Vergleich zu drei der Gastmannschaft wider.

Dieser unermüdliche Druck zahlt sich aus: Der eingewechselte Nicolas Rossi Santos vollstreckt nach Vorarbeit von Johannes Tartarotti in der absoluten Schlussphase zum umjubelten 2:2-Ausgleich.

Tischler wird tief in der Nachspielzeit zum Held

Ein Punktgewinn für Bregenz scheint damit gesichert, doch das eigentliche Drama nimmt jetzt erst seinen Lauf. In der Nachspielzeit passiert das für die Gastgeber Unfassbare: Luca Tischler kommt an den Ball und versenkt das Leder in der dritten Minute zum 3:2-Auswärtssieg in den Maschen.

Dass sich der Matchwinner im anschließenden Jubeltaumel noch die Gelbe Karte abholt, ist ihm herzlich egal.

Für Schwarz-Weiss Bregenz bedeutet diese Niederlage einen bitteren sportlichen Tiefschlag. Nach diesem späten K.o. wird die Luft im Ländle – sowohl für die sportliche Leitung als auch mit Blick auf die tabellarischen Ambitionen in der zweiten Liga – deutlich rauer.

Der FC Hertha Wels hingegen feiert einen wichtigen Last-Minute-Erfolg, der den Vorarlbergern noch lange schmerzhaft in Erinnerung bleibt.


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