ÖFB lehnte Sonnleitner für A-Lizenz ab - Rapid-Legende mit Kritik
Der Co-Trainer des FAC wurde für die UEFA A Lizenz nicht aufgenommen und weicht jetzt ins Ausland aus.
Viele Profispieler wollen nach ihrer aktiven Karriere die Trainerlaufbahn einschlagen. Das trifft auch auf Mario Sonnleitner zu, bereits während seiner aktiven Karriere absolvierte er die UEFA B Lizenz.
Nach seinem Traineranfang bei ASV 13 ist er mittlerweile Co-Trainer in der ADMIRAL 2. Liga beim FAC. Um dort als Cheftrainer arbeiten zu können, würde er eine UEFA A Lizenz benötigen.
ÖFB lehnte Sonnleitner ab
Jene wollte die Rapid-Legende auch erwerben, wurde aber im ÖFB-Auswahlverfahren abgelehnt. "Bei der Anmeldung ist mir dann gesagt worden, dass ich die Voraussetzungen nicht erfülle", erklärt er gegenüber "Sky".
Im Juli 2025 wurden die Vorgaben vom ÖFB angepasst. Am Ende fehlten Sonnleitner zwei Monate Trainererfahrung. "Ich habe 20 Jahre Profifußball gespielt. Ich habe nicht ewig Zeit und kann nicht vier oder fünf Jahre warten, bis ich Trainer werden kann", kritisiert Sonnleitner.
Ausbildung in Nordirland
In einen A-Lizenz-Kurs schaffte es der Ex-Verteidiger jetzt dennoch. Sonnleitner absolviert die Ausbildung in Nordirland.
Der ÖFB geht mit den Vorgaben strikt um. "Es ist ja nicht so, dass wir in unserer Profikarriere nichts gelernt haben. Da fehlt mir ein bisschen die Anrechnung. Ich verstehe schon, dass die Ausbildung für alle ziemlich gleich sein soll. Aber trotzdem müssen die Jahre im Profifußball angemessen berücksichtigt werden", erklärt Sonnleitner.
Die Ziele für den Steirer sind klar. "Die nächsten Ziele sind so gut wie möglich die UEFA-Pro-Lizenz abzuschließen und irgendwann einmal eine Mannschaft als Cheftrainer zu trainieren", so der FAC-Co-Trainer.