Austria Klagenfurt wendet Abgangsflut vorerst ab
Spieler, die eine Zahlungsfrist gesetzt hatten, erhielten die ausstehenden Gelder. Am Montag soll der Trainingsstart stattfinden.
Zweitligist Austria Klagenfurt kann den Abgang von neun Spielern vorerst verhindern.
Das berichtet die "Krone". Bis zum heutigen Freitag hatten neun Profis eine Mahnfrist an den in schweren finanziellen Schwierigkeiten befindlichen Klub gestellt, es ging dabei um drei Gehälter und die Prämien aus dem Herbst. Hätte der Klub die Frist verstreichen lassen, hätten die Spieler den Klub verlassen können.
Andere Spieler sollen nichts erhalten haben
Laut der Spielervereinigung "VdF" seien alle neun Profis, die rechtliche Maßnahmen gesetzt hätten, wenige Stunden vor der Deadline entlohnt worden. "Alle Gelder sind da. Das ist ein großer Erfolg für uns als Gewerkschaft. Der Klub hatte offensichtlich zu viel Angst, all seine Akteure zu verlieren", wird Gernot Baumgartner von der "VdF" in der "Krone" zitiert.
Jene Spieler, die keine Fristen gesetzt hätten, seien aber leer ausgegangen.
Der verschobene Trainingsstart der Kärntner soll am nächsten Montag steigen. Die nächste Frist wartet aber bereits auf die Klagenfurter. Wie die "Krone" schreibt, soll noch bis Mitte kommender Woche Zeit sein, ein drohendes Insolvenzverfahren abzuwenden.