Austria Klagenfurt droht erneut Gehalts-Ungemach
In der Geschäftsstelle der Waidmannsdorfer trudelten weitere Forderungen von nicht bezahlten Gehältern ein, wie aus einem Bericht hervorgeht.
Die finanzielle Lage bei Zweitligist Austria Klagenfurt ist, höflich ausgedrückt, herausfordernd.
Zuletzt vollzog der Klub im sportlichen Bereich einen Umbruch und ersetzte Trainer Rolf Landerl durch Slobodan Grubor. Auch Sportdirektor Mario Brkljaca musste gehen.
Der geschasste Coach und sein ebenso freigestellter Co-Trainer Guido Frank warten, wie zahlreiche andere aktuelle und frühere Klub-Angestellte und Spieler, auf Gehälter und Prämien. Dies geht aus einem Bericht der "Krone" hervor.
Frist bis Freitag
Laut VdF-Gewerkschafter Gernot Baumgartner fehlen die Gehälter aus dem November und dem Dezember. Bei Landerl seien zudem noch Prämien aus der Vorsaison ausständig.
Daher setzte man dem Klub eine Mahnfrist, die am Freitag abläuft. Zahlt die Austria nicht, handle es sich um eine vom Klub verschuldete Vertragsbeendigung, wie es heißt.
In diesem Fall stünden Landerl und Frank sämtliche Gehälter bis zum Vertragsende (Sommer 2027) sowie eine Kündigungsentschädigung zu.