Nach Gehirnerschütterung: Flock zurück im Training
Janine Flock ist nach überstandener Gehirnerschütterung zurück. Vor Olympia setzt sie auf Qualität statt Quantität.
Skeleton-Ass Janine Flock ist nach der Anfang Jänner erlittenen Gehirnerschütterung auf das Eis zurückgekehrt.
"Mir geht es zum Glück wieder besser. Ich habe medizinisch alles abklären lassen und jetzt einfach Zeit gebraucht, um wieder in den Trainingsalltag zurückzukommen, das ist uns gelungen", sagte die Weltcupsiegerin von Winterberg.
Sie habe ein paar Tage in Königssee auf einer vereisten Startanlage am Start gefeilt. Und zeigte sich für Olympia in Cortina bereit.
Die Situation, dass sie weniger Fahrten auf Eis habe, sei natürlich ein bisschen ungut, sie wisse aber, dass sie sich zu hundert Prozent auf ihre fahrerische Leistung verlassen könne.
"Das ist die Stärke von mir, auf das werde ich zurückgreifen und mit einem Selbstvertrauen nach Cortina reisen", meinte sie am Dienstag in Wien im Rahmen der ÖOC-Einkleidung zur APA.
Qualität statt Quantität
Ohnehin zählt seit Saisonbeginn im großen Plan für Olympia, dass rein auf Qualität gesetzt werde und nicht auf Quantität.
"Weil ich körperlich generell immer wieder ein bisschen Beschwerden habe mit meinem Rücken und immer wieder so kleinere Verletzungen aufkommen."
Sie fahre im Training zwei Läufe, wenn andere drei machen. "Ein dritter Lauf nimmt mir zu viel Energie. Ich vertrage das nicht mehr so gut. Ich nehme einen oder zwei Läufe und weiß, ich kann das, was ich mir erarbeitet habe, ins Rennen umsetzen."