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Sportdirektor-Suche: ÖSV erhielt über 30 Bewerbungen

Gewöhnliche Skilehrer sollen sich bei Ski Austria für den offenen Posten beworben haben. Favoriten sind jedoch andere:

Sportdirektor-Suche: ÖSV erhielt über 30 Bewerbungen Foto: © GEPA

Ski Austria fahndet derzeit nach einem neuen Sportdirektor, der ab der kommenden Saison das Sagen im österreichischen Skiverband haben soll.

Zuletzt hatte Toni Giger das Amt inne, seit dem Frühjahr 2022 ist der Posten jedoch vakant. Laut einem Bericht des "Kurier" gingen zuletzt rund 30 Bewerbungen beim ÖSV ein - allerdings seien nicht alle ernstzunehmen gewesen.

So sollen teilweise sogar einfache Skilehrer ihren Hut in den Ring geworfen haben. Aber auch ohne diese Bewerbungen kann der ÖSV aus einer Reihe von spannenden Sportdirektor-Anwärtern auswählen.

Stecher in der Pole Position?

Ein Kandidat ist Herbert Mandl, der lange Zeit Cheftrainer der ÖSV-Skifrauen war und aktuell das Amt des Alpinchefs bekleidet. Mit Mathias Berthold hat sich auch der ehemalige Cheftrainer der ÖSV-Skiherren beworben.

Auch aus dem Ausland gibt es Interesse: Der Schwede Niclas Carlsson, früher unter anderem stellvertretender Generalsekretär beim Weltverband FIS, soll sich beworben haben.

Als Top-Kandidat auf den Posten gilt jedoch Mario Stecher, der seit 2018 Nordischer Direktor im ÖSV ist, in den vergangenen Jahren bereits mit guter Arbeit auf sich aufmerksam machte und auf eine Karriere als Hochleistungssportler zurückblicken kann - was der ÖSV bei seiner Ausschreibung als "von Vorteil" bezeichnete.

Entscheidung nächste Woche

Der neue ÖSV-Sportdirektor ist laut dem neuen Organigramm neben Generalsekretär Christian Scherer das wichtigste ÖSV-Leitungsorgan. ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlobers Aufgabe wird künftig hauptsächlich darin bestehen, den Verband nach außen zu repräsentieren.

Der Sportdirektor ist für alle olympischen Disziplinen verantwortlich, hat die Budgethoheit für den Hochleistungssport und die Technologieabteilung unter sich.

Bereits in der kommenden Woche soll die Entscheidung folgen, dann tagt nämlich ein fünfköpfiges Gremium bestehend aus Roswitha Stadlober, ÖSV-Finanzchef Patrick Ortlieb, Generalsekretär Christian Scherer sowie jeweils einem Vertreter des Vorarlberger und Tiroler Skiverbandes.

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