Stadlober sorgt für Begeisterung bei ÖSV-Frauen

Stadlober sorgt für Begeisterung bei ÖSV-Frauen Foto: © GEPA
 

Die Bestellung der ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober stößt bei den österreichischen Skirennläuferinnen auf große Zustimmung und auf zum Teil euphorische Reaktionen. Franziska Gritsch meint am Donnerstag auf APA-Nachfrage etwa, dass sie sich "riesig darüber freut", während die Bestellung einer Frau in dieser Funktion für Stephanie Brunner insgesamt ein "gutes Zeichen" darstellt.

Brunner betont nach dem Riesentorlauftraining in Sölden auch, dass "Frauen die gleiche Leistung wie Männer bringen" und es insgesamt "cool ist", dass nun eine Frau diese Rolle ausfülle. "Auch Frauen können stark sein", stimmt ihr Gritsch in Bezug auf die neue ÖSV-Präsidentin zu. "Sie wird es sehr gut meistern", ist sie sich zudem sicher.

Feller: "Frauen sind tendenziell die besseren Führungskräfte"

Darauf, dass nun nach 22 Männern eine Frau als Verbandsboss fungieren wird, will Ramona Siebenhofer die Diskussion aber nicht beschränkt sehen. "Es geht um die Qualifikation", streicht sie heraus. Es solle eigentlich kein Thema mehr sein, ob eine Frau oder ein Mann in dieser Position fungiert. Zugleich ist sie aber der Meinung, dass Stadlober "wohl eine neue Linie hineinbringen wird".

Ähnlich argumentiert auch Katharina Liensberger. Es sei nicht entscheidend, ob ein Mann oder eine Frau an der Spitze stehe, sondern dass "die Präsidentin gut und gezielt arbeiten kann". Einen "frischen Wind" verspricht sie sich aber ebenfalls von der Neo-Präsidentin.

Schützenhilfe kommt auch vom ÖSV-Frauencheftrainer Christian Mitter. "Das tut uns gut, mir gefällt das", sagt der Steirer. Sie sei eine "gute Frau, die bereits viel für die Damen getan hat", fügt er noch hinzu. Etwas weiter aus dem Fenster lehnt sich Technikspezialist Manuel Feller: "Ich glaube, dass Frauen tendenziell die besseren Führungskräfte sind".

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