Olympia: Snowboarder Payer kämpft für Verbleib seiner Sportart
Ob der Parallel-Riesentorlauf bei den Olympischen Spielen 2030 dabei sein wird, ist bisher unklar. Eine Entscheidung soll Anfang Juli folgen.
Bleibt der Parallel-Riesentorlauf der Snowboarder auch 2030 olympisch?
Diese Entscheidung wurde im Gegensatz zu jener beim Skibergsteigen bis zum 7. Juli vertagt.
Alexander Payer, der als Athletensprecher fungiert und sich stark für seine Sportart einsetzt, hat, wie die "Krone" berichtet, kürzlich einen Anruf vom FIS-Präsidenten Alexander Ospelt bekommen.
"Die FIS hat mich gebeten, ihm die Situation aus Athletensicht zu schildern. Wir hatten ein gutes Gespräch", wird er vom Medium zitiert.
"Es geht um Kleinigkeiten, die wir ändern müssen, um weiterhin olympisch zu bleiben. Wenn die FIS auf die Wünsche des IOC eingeht, bin ich positiv gestimmt, dass wir olympisch bleiben", verriet er zudem. Es sollen künftig unter anderem Pisten und Zielstadien mehrfach für verschiedene Sportarten genutzt werden.
Livigno sorgte für Aufschwung
Die Bewerbe in Livigno wären gut für sie gewesen. Trotz einer geringeren Präsenz auf Social Media seien die Rennen immer ausverkauft gewesen und die Fans hätten gut Stimmung gemacht, was auch das IOC gesehen haben soll, berichtet der 36-Jährige.
Payer wird 2030 in Frankreich nicht mehr um Medaillen kämpfen, sagt jedoch abschließend: "Es geht mir aber um den Nachwuchs. Wir haben großen Zuspruch bei unserem Verein auf der Simonhöhe – ich möchte den Kindern und Jugendlichen auch eine Aussicht auf Olympia bieten können. Außerdem war ich jahrelang als Athletensprecher für alle da. Ich möchte nicht, dass der Sport unter mir aus dem olympischen Programm fällt."