FIS weist Beschwerde von Sloweniens Verband in Causa Prevc zurück
Das letzte Wort in dieser Causa dürfte aber noch nicht gefallen sein. Sloweniens Verband plant "weitere Schritte".
Beim Teambewerb der Skiflug-WM in Oberstdorf war der Ski-Fauxpas von Domen Prevc das bestimmende Thema.
Die Skier des Dominators haben sich selbstständig gemacht und weil sie nicht mehr rechtzeitig zurück an den Start gebracht werden konnten, durfte Prevc nicht antreten. Der slowenische Skiverband (SAS) hat im Anschluss an den Bewerb beim internationalen Skiverband eine offizielle Beschwerde eingereicht (zum Nachlesen >>>).
Die FIS hat den Protest gegen die Entscheidung der Renndirektoren in Oberstdorf aber abgelehnt. "Der Skiverband Sloweniens wird die Entscheidung der FIS genau prüfen und auf dieser Grundlage weitere Schritte im Rahmen der verfügbaren Möglichkeiten vorbereiten", heißt es in der offiziellen Stellungnahme der SZN.
Vorschlag an den Verband soll folgen
Der Vorfall wurde als selbstverschuldet gewertet, weil Prevc seine Skier bei der Materialkontrolle an ein Zelt gelehnt hat und sie sich von dort selbstständig gemacht haben. Das geht aus der Stellungnahme von FIS-Materialchef Andreas Bauer hervor.
Nach Olympia wolle der Verband weitere Schritte prüfen: "Wir werden dem Internationalen Skiverband die Einrichtung einer speziellen Arbeitsgruppe vorschlagen, deren Aufgabe es wäre, über Änderungen der Regeln und Verfahren nachzudenken, mit dem klaren Ziel, das Skispringen für alle Nationalmannschaften und alle Teilnehmer an Wettkämpfen noch attraktiver, transparenter und fairer zu machen."