"Nicht fair" - Prevc-Trainer kritisiert Materialkontrollen
Nachdem das Thema bereits während der Saison für Aufregung sorgte, reißt die Kritik nicht ab. Besonders die Slowenen sollen einen Nachteil gehabt haben.
Die Skispringer sind nach einem Jahr mit verschärften Materialkontrollen in der Sommerpause. Und doch sorgt das Thema weiterhin für Aufregung.
Sloweniens Cheftrainer Robert Hrgota äußert gegenüber "sport1" nun Vorwürfe, dass es "große Unterschiede" bei Kontrollen gebe.
Nachteil für Slowenien?
"Zu Beginn des letzten Winters waren die Regeln für alle gleich. Doch dann zeigten sich im Laufe der Saison große Unterschiede bei der Kontrolle", erklärt er gegenüber dem Medium genauer.
Zudem erhebt er einen konkreten Vorwurf: "Gerade bei den Olympischen Spielen riskierten bestimmte Nationalmannschaften erheblich, was sich für sie auszahlte. Das war nicht richtig."
Alle Augen auf Domen Prevc
Vor allem für sein Team wäre das eine schwierige Situation gewesen. "Die Augen waren auf Domen und damit auf all unsere Jungs gerichtet, während uns andere links und rechts überholen konnten, was unseren Jungs gegenüber nicht fair war", sagt Hrgota.
Dass die Regeln beim Material noch einmal verschärft werden im kommenden Winter, würde ihn nicht wundern.
"Was uns betrifft, werden die Regeln keinen Einfluss haben. Was andere Nationalmannschaften angeht, vor allem nach dem, was ich gegen Ende der Saison gesehen habe, sogar ziemlich viel", ergänzt der Cheftrainer abschließend.