Das sind die ÖSV-Hoffnungsträger in der Abfahrt >>>
Nach seinem Sieg am 15. Dezember im Super-G von Gröden musste Kriechmayr bis Kvitfjell warten, ehe es für ihn neuerlich aufs Podest reichte. In der Abfahrt wurde er Zweiter, den Super-G gewann er, weshalb er auch der einzige Kontrahent von Marco Odermatt um das kleine Kristall geblieben ist. "Ich habe mich vor Kvitfjell wieder wesentlich wohler gefühlt, schade dass danach eine so lange Pause war."
"Die Umstände waren nicht einfach"
Nach Norwegen hat Kriechmayr ein paar Tage Abstand gewonnen, um die Spannung zu lösen und dann wieder gierig auf das Skifahren und die Konditionsarbeit zu werden. "Ich hatte keine Probleme, mich da reinzuhauen. Unsere Trainer haben einen super Job gemacht, die Umstände waren nicht einfach", sprach der Oberösterreicher die schwierigen Wetterverhältnisse an.
Otmar Striedinger nannte es eine "komische" Saison. "Zuerst haben wir so viele Rennen hintereinander gehabt, jede Woche fast drei Rennen, und dann ein Monat nichts mehr. Da muss man sich schon fragen aufseiten der FIS, ob man das nicht wieder ändert. Mit der Planung ist keiner zufrieden", sagte der Kärntner.
Speedrennen ausgetragen wurden an den sechs Schauplätzen Gröden (3), Bormio (2), Wengen (3), Kitzbühel (2), Garmisch-Partenkirchen (2) und Kvitfjell (2). Abgesagt wurden witterungsbedingt Zermatt/Cervinia, Beaver Creek und Chamonix. Die lange speedfreie Zone zwischen Kvitfjell und Saalbach-Hinterglemm geht aber allein auf das Konto der für die Kalenderplanung Zuständigen beim Ski- und Snowboard-Weltverband.