Österreich-Training verhalf Odermatt zu Rekordsieg in Adelboden
Der Schweizer zeigt sich bei schwierigen Verhältnissen am Chuenisbärgli abermals in einer eigenen Liga. Vorbereitet hat er sich auf das Rennen in Österreich.
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Beim Riesentorlauf-Klassiker in Adelboden heißt der Sieger zum fünften Mal in Folge Marco Odermatt.
Ergebnis des RTL in Adelboden >>>
Bei schwierigen Verhältnissen aufgrund von starkem Schneefall setzt sich der Dominator am Ende mit 0,49 Sekunden Vorsprung vor Lucas Pinheiro Braathen durch (Zum Rennbericht>>>).
Einmaliges Gefühl für Odermatt
Er habe sich die ganze Woche gut gefühlt, habe auf der Reiteralm in Österreich gut trainiert.
"Das Gefühl kam perfekt zurück. Ich weiß, wie man hier schnell fahren kann. Ich mag es auch, wenn es Winterwetter ist, wenn nicht alles perfekt ist und man schlau fahren muss", sagt Odermatt nach dem Rennen im ORF-Interview.
Vor allem die vielen tausenden Fans sorgten beim Schweizer für große Freude nach dem Heimrennen: "Diese Stimmung, hier als Letzter mit Grün abschwingen zu dürfen, ist einmalig. Hier zu gewinnen ein fünftes Mal ist so cool."
"Traumata und Angst" bei Braathen
Ebenfalls sehr glücklich nach dem Rennen war Braathen. Der für Brasilien startende Norweger zog sich im Berner Oberland vor fünf Jahren eine schwere Knieverletzung zu.
"Das ist mein erstes (Riesentorlauf-)Resultat nach meinem Sturz hier. Ich habe so viele Traumata und Angst vor diesem letzten Steilhang. Ich habe für dieses Rennen viel mental gearbeitet", zeigt sich der Technik-Spezialist erleichtert.