NEWS

Brennsteiner nach Planai-Klatsche: "Meilenweit entfernt gewesen"

Die ÖSV-Asse hatten im Nacht-Riesentorlauf in Schladming nichts mit dem Sieg zu tun. Stefan Brennsteiner verlor weiter an Boden auf Marco Odermatt.

Brennsteiner nach Planai-Klatsche: "Meilenweit entfernt gewesen" Foto: © GEPA

Der Nacht-Riesentorlauf in Schladming endete für die österreichischen Männer enttäuschend.

ÖSV-Techniker enttäuschen im Nacht-RTL von Schladming >>>

Mit Marco Schwarz schaffte es nur ein ÖSV-Läufer in die Top 10 - der Kärntner fiel nach Rang vier nach dem ersten Lauf in der Entscheidung auf Platz acht zurück.

"Im Mittelteil ist es ein bisschen schneller geworden und da muss man dann noch beinharter sein. Wenn du den Ski da immer anstellst, ist es nicht schnell, und dann bist du nicht bei der Musik dabei", erklärte Schwarz im "ORF"-Interview nach dem Rennen.

Brennsteiner: "Hab es nicht hingebracht"

Stefan Brennsteiner konnte ebenfalls nicht zufrieden sein.

Der Riesentorlauf-Spezialist wurde nur 15., auf den Führenden im RTL-Weltcup, Marco Odermatt, fehlen zwei Rennen vor Schluss bereits 129 Punkte. Darüber hinaus haben ihn nun Lucas Pinheiro Braathen und Loic Meillard im Klassement überholt.

Der 34-Jährige sei "meilenweit entfernt gewesen. Ich hab alles gegeben, was ich gehabt habe, aber ich bin es einfach nicht 'dafahren'".

Besonders die eisigen Bedingungen sind dem Salzburger nicht entgegen gekommen: "Nichtsdestotrotz heißt das, dass ich da besser Skifahren muss. Und das habe ich nicht hingebracht."

Elezi Cannaferina feiert Podest-Premiere im Weltcup

Am Eislaufplatz Planai kam Sieger Loic Meillard am besten zurecht.

Der Schweizer distanzierte Halbzeit-Leader Lucas Pinheiro Braathen (BRA) um 73 Hundertstelsekunden und holte sich damit seinen zweiten Riesentorlauf-Sieg beim Nightrace nach 2023.

Schladming - Alle Riesentorlauf-Sieger und die Statistik >>>

Dahinter landete Alban Elezi Cannaferina erstmals auf dem Weltcup-Podest. Der Franzose katapultierte sich mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang noch auf Rang drei.

Im vorläufigen Olympia-Aufgebot steht der 22-Jährige nicht, das könnte sich aber noch ändern. Nachdem Norwegen einen Startplatz zurückgegeben hat, erhält diesen nun das französische Team. Mit dem Podestplatz hat Elezi Cannaferina nun wohl die besten Karten.

Feller nach RTL-Abschied: "Werde es nicht vermissen"

Patrick Feurstein gelang mit einem guten zweiten Lauf noch der Sprung von Halbzeit-Rang 25 nach vorne auf Platz 16, Joshua Sturm wurde Zwölfter und erzielte sein bestes Weltcup-Ergebnis. Raphael Haaser rutschte in der Entscheidung auf Rang 22 zurück.

Bitter geendet hat das Rennen auch für Manuel Feller. Der Slalom-Sieger von Kitzbühel schaffte es im letzten Riesentorlauf seiner Weltcup-Karriere nach einem groben Fehler nicht in den zweiten Durchgang:. "Ich werde es nicht vermissen", sagte der 33-Jährige danach.

Das Endergebnis des RTL in Schladming:

VIDEO - Die besten Riesentorläufer der Weltcup-Geschichte:

Kommentare