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"Brandy, Bombe": Das sagt Brennsteiner zu später Premiere
Stefan Brennsteiner kennt auch die Schattenseiten des Ski-Weltcups, den Premierensieg weiß er daher umso mehr zu schätzen.
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Zu oft war Stefan Brennsteiner der Pechvogel. Schon öfter stand irgendetwas zwischen ihm und dem großen Erfolg.
Vielen Skifans ist sein nur wenige Tore andauernder Lauf bei der Heim-WM in Saalbach-Hinterglemm in Erinnerung, als der Pinzgauer einen Ski verliert.
Heute ist all das vergessen und er steht erstmals ganz oben. Mit fast einer Sekunde Vorsprung distanziert der 34-Jährige im Riesentorlauf von Copper Mountain die Konkurrenz (zum Rennbericht>>>). Dementsprechend erleichtert und glücklich zeigt er sich:
"Es fühlt sich richtig gut an. Ich hatte sehr viele harte Momente in meinem Leben. Deswegen ist es richtig cool, dass ich so drauf geblieben bin und es so runtergefahren habe", sagte Brennsteiner im ORF.
"Den Sport muss man relativieren, das ist mir in den letzten Jahren gelungen, deshalb funktioniert es auch. Ich kann mit dem Druck einfach besser umgehen mittlerweile." Neben vielen knapp verpassten Erfolgen musste der Riesentorlaufspezialist auch vier Kreuzbandrisse verkraften.
Nervenstärke bei erster Halbzeitführung
In seinem 78. Weltcup-Riesentorlauf stieß sich Brennsteiner erstmals als Letzter aus dem Starthaus und behielt auf über 3.000 Höhenmetern den längsten Atem.
Dabei hatte ihn die Kurssetzung im zweiten Lauf vor eine Herausforderung gestellt, schilderte der Pinzgauer. Zweifel mit der Materialwahl kamen auf, letztlich blieb er beim bewährten Setup und fuhr souverän zum Sieg und der damit verbundenen Führung in der Disziplinwertung.
"Brandy, Bombe! Da muss ich meinen Hut ziehen. Ich vergönne ihm das von Herzen", sagte Schwarz, der mit seinem zweiten Durchgang und dem damit verbundenen Sprung von neun auf vier zufrieden war.
Weltmeister Haaser durchgereicht
Die Attacke des Weltmeisters lief ins Leere. Raphael Haaser fiel nach einem Griff in den Schnee von Platz sechs auf 25 zurück, Patrick Feurstein von zehn auf 17. Joshua Sturm qualifizierte sich mit der hohen Nummer 52 und holte nach einem schweren Patzer als 24. ein paar Punkte.
Schmerzhaft endete das Rennen für Lukas Feurstein, der nach einem Verschneider im ersten Lauf einen "Highsider" fabrizierte. "Ich wollte weiterkämpfen und dann hat der Ski wieder gegriffen. Es tut ein bisschen weh alles, ich habe Kopfweh und ein bisschen Schwindel, aber sonst geht es schon."
Der Männer-Weltcup übersiedelt nun nach Beaver Creek, wo ab Freitag eine Abfahrt, ein Super-G und ein Riesentorlauf warten.