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So schlug sich Ski-Star von Allmen beim Erzbergrodeo

Vom Skistar zum Hard-Enduro-Helden: Franjo von Allmen sorgt bei seinem Erzbergrodeo-Debüt für Aufsehen! So hat er sich geschlagen. Das sagt der Schweizer danach.

So schlug sich Ski-Star von Allmen beim Erzbergrodeo Foto: © Joerg Mitter / Red Bull Content Pool

Der Schweizer Ski-Star Franjo von Allmen zeigt bei seinem Debüt am "Berg aus Eisen" eine beachtliche Leistung und schlägt sich wacker.

Vier Stunden Kampf am Berg

Wo der 24-Jährige im Winter in maximal zweieinhalb Minuten ins Tal donnert, wartet beim Sommer-Abenteuer in Eisenerz ein brutales Kontrastprogramm.

Satte vier Stunden beißt sich der Speed-Spezialist auf dem Motorrad durch und erkämpft bei seiner Hard-Enduro-Premiere den 264. Platz.

Dass der Berner im Starterfeld der 500 Finalisten überhaupt so viele Konkurrenten hinter sich lässt, ist beim härtesten Extrem-Enduro-Event der Welt allerhand wert.

Seit der Premiere vor drei Jahrzehnten erreicht im Schnitt nicht einmal ein mickriges Prozent der Teilnehmer (exakt 1,73 %) das Ziel. Auch beim diesjährigen Jubiläum bezwingen lediglich 15 Piloten die gesamte Strecke, auf der Profis und Amateure gemeinsam an ihre Grenzen gehen.

Von Allmen beim Erzbergrodeo 2026

Zehn Checkpoints im Kampf gegen den Berg

Bereits am Samstag geigt von Allmen groß auf und sichert sich locker das Ticket für das packende Sonntags-Finale.

Beim Hauptrennen bekommt der Schweizer die extreme Härte des Erzbergs aber hautnah zu spüren.

Zwischen riesigen Felsbrocken und extrem steilen Passagen mutiert die Fahrt zum puren Überlebenskampf, wo oft schon Schritttempo wie ein Sieg schmeckt.

Am Ende der vierstündigen Fahrzeit verbucht der Skistar immerhin zehn von 27 Checkpoints für sich - eine reife Leistung für einen Quereinsteiger.

"Hier dabei zu sein, war schon lange mein Traum"

Das spektakuläre Gastspiel sorgt auch beim Hauptsponsor für Begeisterung: Red Bull holt den prominenten Racer direkt im Livestream vor die Kamera.

Für von Allmen geht mit dem schweißtreibenden Abenteuer ein echter Herzenswunsch in Erfüllung: "Hier dabei zu sein, war schon lange mein Traum. Ich wollte das Erzbergrodeo unbedingt einmal selber erleben.“

Den gewohnten Druck lässt er dabei bewusst im Winterquartier: „Im Weltcup muss ich meine Leistung bringen. Hier hingegen nehme ich einfach aus Spaß teil, es ist eine Herausforderung für mich selber.“

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