Schweizer Speedspezialist setzt auf neue Skimarke
Der 34-Jährige vertraut nun einer Firma mit österreichischem Ursprung. Ilka Stuhec feierte mit dem Ausrüster bereits große Erfolge.
Justin Murisier hat einen neuen Ausrüster.
Der Schweizer Speedspezialist wechselt von Head zu Kästle.
Die Firma, die ihren Ursprung in Österreich hat, konnte bereits in früheren Jahren mit Triumphen von unter anderem Pirmin Zurbriggen aufzeigen.
Kästle zurück auf großer Bühne
Der Athlet jubelte über 40 Weltcupsiege mit der Skimarke, dazu kamen eine Olympia- und vier WM-Medaillen, alle in Gold.
Ab 1997 war Kästle kaum mehr im Skiweltcup zu sehen, nun vertrauen wieder mehr Sportler auf den Ausrüster. Auch Ilka Stuhec ist Teil des Teams.
Im Jahr 2025 erlangte der Ski durch Jan Zabystran auch im Männer-Bereich durch den Super-G-Sieg in Gröden Aufmerksamkeit.
"Habe enormes Potenzial bemerkt"
"Das Ganze erinnert mich an Stöckli – vor der großen Ära von Marco Odermatt, wird Markenbotschafter Zubriggen zitiert. Er ergänzt: "Lange Zeit hat sich kein Abfahrer getraut, auf Stöckli-Ski zu wechseln, bis der junge Marco Odermatt in eindrücklicher Manier bewiesen hat, dass auch die Ski einer kleineren Firma extrem schnell sind. Und nun hat Zabystran gezeigt, dass auch unser Material perfekt funktioniert."
Der Vertrag des Schweizers geht über drei Jahre. "Ich habe das enorme Potenzial vom Kästle-Material bereits bei den ersten Schwüngen im Ultental bemerkt. Und nach vier Test-Tagen war mir endgültig klar, dass ich meine Karriere auf dem türkisblauen Ski fortsetzen will", erklärt er.
Auch sein Servicemann ist kein Unbekannter. Alex Martin betreute bereits Ted Ligety. Zuletzt arbeitete der Vorarlberger mit Stefan Babinsky zusammen.