Kitzbühel-Slalom: Bilder der Siegerehrung mit Manuel Feller
Das Erfolgsrezept
Oft hätte er davon geträumt, einmal in Kitzbühel am Podest zu stehen. "Ich war ein paar Mal in einer guten Position", weiß Feller. "Ich hatte vielleicht die Nerven nicht, vielleicht war das Skifahren nicht auf dem Punkt. Heute hat es funktioniert."
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Nun darf sich der Fieberbrunner nur 15 Minuten von seinem Heimat-Ort entfernt sogar Hahnenkamm-Sieger nennen und für die Goldene Gams einen schönen Platz daheim suchen.
Sein Erfolgsrezept: "Ich habe gar nichts Spezielles probiert. Ich bin solide Ski gefahren und habe versucht, die Schwünge schnell zu machen, aber nicht irgendwo sinnlos zu riskieren. Das ist vor allem auf dem Hang immer eine gute Taktik gewesen."
"Einer der schwierigsten Phasen meines Lebens"
Einen großen Dank spricht er seinem Fanklub aus. "Sie sind Jahr für Jahr gekommen, Jahr für Jahr hat es nicht funktioniert - trotzdem haben sie mich hochleben lassen."
Dann wird Feller emotional, spricht von einer "sehr schwierigen Saison" und "einer der schwierigsten Phasen meines Lebens. Ich möchte auch meiner Frau einen großen Dank aussprechen."
Es sei sehr viel passiert. Doch "darüber möchte ich gar nicht reden, sondern genießen." Es zeige ihm aber, dass man nie aufgeben dürfe und "in egal welcher Situation weitermachen" müsse. "Das habe ich mein Leben lang getan, heute hat es sich bezahlt gemacht."