Ich habe einfach kontinuierlich weitergearbeitet und immer drauf vertraut, dass ich das Zeug dazu habe.
"Ich habe einfach kontinuierlich weitergearbeitet und immer drauf vertraut, dass ich das Zeug dazu habe. Man muss hart an sich arbeiten, aber braucht trotzdem eine gewisse Ruhe. Man kann nichts erzwingen", sagt Babinsky.
Ruhe strahlt der Steirer stets aus. Ungeduld sei im Laufe seiner Karriere nie aufgekommen, auch wenn von seinem Weltcup-Debüt im Dezember 2019 bis heute viel Zeit vergangen ist.
"Jeder hat seinen eigenen Weg und jeder ist der Schmied seines eigenen Glücks. Das ist auch gut und schön so", meint der ÖSV-Athlet.
Kriechmayr: "Er ist seit Jahren der Schnellste im Training"
Dass "Baba", wie er genannt wird, früher oder später aufs Podest fahren wird, davon waren auch seine Teamkollegen überzeugt.
"Ich freue mich sehr für ihn. Er ist seit Jahren der Schnellste von uns im Training und ich glaube, jetzt hat er verstanden, worum es geht", sagt Vincent Kriechmayr und hofft auf den einen oder anderen Ratschlag: "Jetzt muss er mir Tipps geben und nicht mehr umgekehrt."
Für Tipps ist Babinsky bestimmt zu haben, eine Kampfansage für die Abfahrt am Samstag (11:30 Uhr im LIVE-Ticker) bekommt man aber nicht zu hören.
"Man muss immer am Boden bleiben. Morgen ist ein neues Rennen, da hat keiner einen Vor- oder Nachteil von heute."
Babinskys bisher bestes Ergebnis in der Abfahrt in Kitzbühel ist übrigens ein vierter Platz – da ist es aufs Podest auch nicht mehr weit.